
• Preisgekrönte Mikrofonaufstellungen zur Klavieraufnahme •
Die Flügelaufnahme ist keine Flügelabnahme - Die Klavierabnahme ist keine Klavieraufnahme.
Beides wird undifferenziert mit "Mikrofonierung" bezeichnet. Das Wort Mikrofonie wäre dafür ganz falsch.
Fachleute nennen einen Flügel einfach Klavier oder auch Piano.
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"Beschaller" betrachten nicht den großen, sich erst mit der Entfernung entwickelnden Klavierklang, den wir als Zuhörer ohne Verstärkung im Raum erleben. Sie gehen mit den Mikrofonen recht nah an die Klaviersaiten, um Rückkopplungspfeifen durch die verstärkenden Lautsprecher zu vermeiden. Darum gibt es hier gezwungenermaßen die "Mikrofonabnahme" nur eines unrichtig klingenden Teil-Schallspektrums des gesamten Instrumentenklangs. Auch entwickelt sich aus diesem Wort "Mikrofonabnahme" eine ganz bestimmte feste Vorstellung und Vorgehensweise bei dieser speziellen Mikrofonierung der PA-Beschallung. Starke Filterung (EQ-Effekt) ist üblich. "Tonaufnehmer" hingegen versuchen den Raumschall als zum Klavierklang gehörend zu betrachten und suchen für die Mikrofone ideale Punkte im Raum, die einen großen Klavierklang als Tonaufnahme möglich machen. Darum gilt hier die "Tonaufnahme" des offenen Schalls (Direktschall und Raumschall). Es sollte aber niemals zu einer Bewertung der beiden vorhandenen "Lager" von Beschallung und Tonaufnahme führen, denn das sind zwei Paar völlig unter-schiedliche Schuhe! Jeder muss etwas anderes zur Optimierung tun. Nur sollte das unbedingt eindeutig klar sein.
1. Hier ist zu finden, wer unbedingt einen Flügel "abnehmen" möchte
... und das nicht für PA-Beschallung, sondern für CD-"Aufnahme". VDT Goldener Bobby Dieser Goldene-Bobby-Preis wird jährlich vom Verband Deutscher Tonmeister (VDT) für wechselnde Aufnahmekategorien ausgeschrieben und wird zurzeit von der Firma Georg Neumann GmbH getragen. Nachwuchspreis des VDT Hierzu können sich Studenten der Hochschulen für Tonmeister und für Toningenieure um diesen Preis bewerben, der von der Firma Schalltechnik Dr.-Ing. Schoeps GmbH getragen wird. VDT-Wettbewerb zur optimalen Mikrofonierung Unter dem Motto "Klavier (E-Musik)" wurde1992 ein Tonaufnahme-Wettbewerb vom Verband Deutscher Tonmeister (VDT) mit dem Preis als "Goldener Bobby" ausgeschrieben. Der dreiseitige Bericht zu diesen preisgekrönten Klavieraufnahmen mit einigen Zeichnungen und Angaben zur Aufstellung der Mikrofone, der Mikrofonierung, mit dem Titel "Versuch über die wahre Art, das Clavier aufzunehmen", ist hier als Kopie aus der VDT-Verbandszeitschrift "Tonmeister-Informationen", Ausgabe 1/2 - 1993, auf den Seiten 8 bis 10 zu finden: Anmerkung: Wer eine Klavierabnahme machen will, der sollte hier nicht weiterlesen, denn er liegt in seiner Gedankenwelt völlig daneben. Auch kommen hier keine Stereomikrofone mit 3,5 mm Klinkenstecker vor.
Wer hat anstelle der Mikrofone schon mal dort seine Ohren gehabt? So muss es da klingen - eben sehr effektvoll, aber unnatürlich. Bei Jazz wollen wir das so. Der Bericht mit den Mikrofonaufstellungen zur Klavieraufnahme Mikrofononierung zu Klavier-Aufnahmen Goldener Bobby 2 - pdf Mikrofononierung zu Klavier-Aufnahmen Goldener Bobby 3 - pdf Der Bericht mit den Mikrofonaufstellungen zur Pianoaufnahme Mikrofononierung zu Piano-Aufnahmen Goldener Bobby 2 - gif Mikrofononierung zu Piano-Aufnahmen Goldener Bobby 3 - gif Der Bericht mit den Mikrofonaufstellungen zur Flügelaufnahme Mikrofononierung zu Flügel-Aufnahmen Goldener Bobby 2 - jpg Mikrofononierung zu Flügel-Aufnahmen Goldener Bobby 3 - jpg Suche die passenden Files heraus, die sich am Klarsten ausdrucken lassen.
Unter Mikrofonierung versteht man die Auswahl und die Aufstellung der geeigneten Mikrofone für die aktuelle Situation. Unterschiedliche Richtcharakteristiken und Frequenzgänge definieren die Klänge und die dementsprechenden Einsatzgebiete der Mikrofone. Jeder Aufstellungsort der Mikrofone und jede Mikrofonanordnung klingt anders. Das Gelingen einer Tonaufnahme ist von recht vielen Faktoren abhängig, unter anderem auch von den Musikern selbst: ● Vom Niveau, dem Rhythmusgefühl, der Intonation und dem musikalischen Ausdruck ist eine gute Aufnahme sogar ganz entscheidend abhängig. ● Von den akustischen Eigenschaften des Aufnahmeraums, z. B. dem Nachhall, dem Klang und den Störgeräuschen, kann der Klang einer Tonaufnahme recht stark beeinflusst werden. ● Aufgrund der unterschiedlichen Richtcharakteristiken und Frequenzgänge ● Von der Position des Mikrofons, ist der aufgenommene Klang deutlich abhängig. Einige dieser Parameter, wie die Musiker selber und der Aufnahmeraum, sind gar nicht oder nur in geringem Maße veränderbar; durch eine "intelligente" Mikrofonierung wird hingegen die Aufnahme immer deutlich positiv beeinflusst. Letzteres ist gerade das schwierige, wozu es keine "Kochrezepte" gibt und geben kann. Ein normales Haus-Klavier, so wie der hohe Kasten zu Hause steht, wird aus Klanggründen nie für klassische Klavieraufnahmen verwendet. Dieses "Up-right Piano" wird in der Unterhaltungsmusik nur ausnahmsweise in Tango-Orchestern und beim Oldtime-Jazz verwendet. Mit reingehängten Mikrofonen, also als "Mikrofonabnahme", ist dieses im Wohnzimmer eventuell als "Effektklavier" klangmäßig zu verwenden. |
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