| Englische Version |
"Oberton" = Harmonische minus 1 oder "Harmonische" = Oberton + 1
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Ganzzahlige Vielfache einer bestimmten Grundtonschwingung, nennt man Harmonische, Partialtöne, Teiltöne oder Obertöne. Zu beachten ist, dass der Begriff 'Obertöne' die Schwingung der Grundfrequenz nicht mit einschließt. Bei der Zählung der Harmonischen wird der Grundton als 1. Harmonische mitgezählt, jedoch bei der Zählung der Obertöne nicht. Somit entspricht der 1. Oberton schon der 2. Harmonischen. Der Begriff Oberton sollte nie mit den anderen Begriffen gleichgesetzt werden, denn die Zählweise ist ungleich. Auch alle anderen Begriffe, die mit Ober... beginnen, wie Oberschwingung und Oberwelle haben eine Nähe zum Oberton, auch wenn diese Begriffe manchmal unklar angewendet werden. |
Bei Dezimal-Eingabe ist der Punkt zu verwenden
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| Harmonische | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 |
| Partialtöne | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 |
| Teiltöne | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 |
| Obertöne | Grundton | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| Frequenz | f | 2·f | 3·f | 4·f | 5·f | 6·f | 7·f | 8·f | 9·f | 10·f | 11·f | 12·f | 13·f | 14·f | 15·f | 16·f |
| Hz (z. B.) | 65 | 130 | 195 | 260 | 325 | 390 | 455 | 520 | 585 | 650 | 715 | 780 | 845 | 910 | 975 | 1040 |
| Tonname | C | c | g | c' | e' | g' | b' | c'' | d'' | e'' | fis'' | g'' | as'' | b'' | h'' | c''' |
| grau = geradzahlige Harmonische, (1f), 2f, 4f, 6f..., z. B. Verstärker mit Trioden-Röhre weiß = ungeradzahlige Harmonische, 1f, 3f, 5f..., z. B. gedackte Orgelpfeife, Klarinette, Gegentaktverstärker alle ganzzahlige Harmonische, z. B. Sägezahnschwingung. Das Frequenzspektrum eines symmetrischen Rechtecksignals (Impuls-Pausenverhältnis 1:1) besteht ausschließlich aus ungeradzahligen Harmonischen 1, 3, 5… bzw. geradzahligen Obertönen 2, 4, 6… Membranen von Pauken oder Glocken besitzen eine Vielzahl von Einzelschwingungen, die nicht einfach das genaue Vielfache einer einzigen Grundfrequenz sind. Diese nicht-harmonischen Obertöne meinen einige Fachleute speziell mit dem Begriff "Partialtöne" benennen zu müssen. Ein Exciter ist ein spezieller Equalizer, der neue Obertöne erzeugt. Das bearbeitete Signal wird dem Original-Eingangssignal beigemischt. |
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| Geradzahlige Harmonische Ungeradzahlige Harmonische |
Unterscheide Harmonische, Partialtöne, Teiltöne und Obertöne
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Der typisch "warme" Röhrenklang besonders von Trioden enthält im Spektrum überwiegend geradzahlige Vielfache der Grundfrequenz und somit herausragende geradzahlige Harmonische, Partialtöne bzw. Teiltöne 2, 4, 6… Man kann auch sagen, Röhrenverstärker liefern bei hohem Pegel durch die Verzerrungsanteile starke ungeradzahlige Obertöne, Oberwellen oder Oberschwingungen, das sind geradzahlige Harmonische. Gedackte Orgelpfeifen, die bei gleicher Tonhöhe halb so lang sind wie offene Orgelpfeifen, haben leicht matten und hohlen Klang. Das Spektrum zeigt überwiegend ungeradzahlige Vielfache der Grundfrequenz und somit herausragende ungeradzahlige Harmonische, Partialtöne bzw. Teiltöne 3, 5, 7… Man kann auch sagen, gedackte Orgelpfeifen enthalten überwiegend geradzahlige Obertöne, Oberwellen oder Oberschwingungen, das sind ungeradzahlige Harmonische. Da sich eine Klarinette wie ein geschlossener Rohrresonator verhält, produziert sie überwiegend ungerad- zahlige Harmonische. Es gibt dabei auch geradzahlige Harmonische jedoch mit geringerer Amplitude. Siehe: http://www.phys.unsw.edu.au/jw/clarinetacoustics.html#harmonics |
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Merke: Alle Harmonische sind Obertöne. Das ist korrekt, aber: Geradzahlige Obertöne sind ungeradzahlige Harmonische, Partialtöne bzw. Teiltöne. Ungeradzahlige Obertöne sind geradzahlige Harmonische, Partialtöne bzw. Teiltöne. Die Zählweise der Harmonischen ist eben nicht die Zählweise der Obertöne. |
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Bei der Übersetzung aus dem Englischen von "even harmonics" und "odd harmonics" in geradzahlige Obertöne und ungeradzahlige Obertöne irrt man sich häufig, denn in diesem Falle sollte nicht wie häufig üblich "harmonics" gleich "overtones" übersetzt werden. Hindemiths "Obertöne" bezeichnen wir heute (!) richtige als Partialtöne, deshalb sollte man mit der Nummerierung von Hindemith nicht durcheinanderkommen. Achtung, Hindemiths erster "Oberton" ist der Grundton, der zweite die Oktave, der dritte die Quint usw. |
| Längenberechnung für eine offene Pfeife:
Längenberechnung für eine gedackte Pfeife: |

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Es gibt nicht nur Register in Oktavlagen 32' - 16' - 8' - 4' - 2' - 1' - 1/2' usw, sondern bei der Orgel wird nahezu die gesamte Obertonreihe genutzt, insbesondere: - Quinten, das sind die "Drittel", also 32/3 = 10 2/3', 16/3 = 5 1/3', 8/3 = 2 2/3', 4/3 = 1 1/3', 2/3' usw. - Terzen, das sind die "Fünftel", also 32/5 = 6 2/5', 16/3 = 3 1/5', 8/5 = 1 3/5', 4/5' usw. - Septimen, das sind die "Siebentel", also 32/7 = 4 4/7', 16/7 = 2 2/7', 8/7 = 1 1/7', 4/7' usw. - Nonen, das sind die "Neuntel", also 32/9 = 3 5/9', 16/9 = 1 7/9', 8/9', 4/9' usw. An der Wand bildet sich bei stehenden Wellen immer ein "Druck-Maximum" aus. In der folgenden üblichen Abbildung ist das aber nicht zu sehen. Daher wird wohl hier die "Schallschnelle" abgebildet sein. Warum findet man das nie erklärt? |
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| Offene Pfeife mit allen Harmonischen oder auch mit allen Obertönen |
Gedackte Pfeife mit ungeraden Harmonischen und darum nur mit geraden Obertönen |
| Das Verschließen der gedackten Pfeife bewirkt, dass der erzeugte Ton eine Oktave tiefer klingt als ohne Deckel. Gleichzeitig werden bei zylindrischen Gedacktpfeifen die geradzahligen Obertöne ausgelöscht, wodurch gedackte Pfeifen eine dunklere Klangfarbe haben und leicht hohl klingen. Weiterhin sind gedackte Register deutlich leiser als offene. Einige Beispiele für falsche Behauptungen im Internet. Hier wird das Wort Obertöne und Harmonische bei der Zählung nicht auseinandergehalten. Christina Pitterle meint falsch: "Die gedackte Pfeife kann somit nur ungeradzahlige Obertöne (?) erzeugen". http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/103559.html Rudi Bürgermeister meint falsch: "Die gedackte Pfeife kann somit nur ungeradzahlige Obertöne (?) erzeugen." http://tinpan.fortunecity.com/country/247/facharbeit/ K.-H. Göttert und E. Isenberg meinen falsch: "Die Gedackten haben nur ungerade Obertöne (?) und klingen weich." http://www.evangelisch-in-oberkassel.de/5_1_1_2_orgelkunde.htm Natürlich haben die "Gedackten" nur ungeradzahlige Harmonische (!) bzw. geradzahlige Obertöne. Erstaunlich, wie "locker" man hier mit den Bezeichnungen umgeht, selbst in dem von Fachleuten geschriebenem Buch "Orgelführer Deutschland". |
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Manchmal werden auch die Worte "gradzahlige" oder "gradzahlig" und "ungradzahlige" oder "ungradzahlig" verwendet. Dann gibt es bei den Suchmaschinen nur wenige Funde. Besser ist es die richtigen Worte "geradzahlige" oder "geradzahlig" und "ungeradzahlige" oder "ungeradzahlig" zu verwenden. |
Wahrheit oder Märchen, aber sicher doch ein Irrtum
| Und hier folgt eine seltsame Aussage: http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=1212 Während der normale Halbleiter dabei ungeradzahlige Obertöne bildet, erzeugt eine korrekt ausgelegte Röhrenschaltung überwiegend geradzahlige Obertöne, die das menschliche Gehör als angenehm empfindet. - - - Soll das umgekehrt sein oder sind Harmonische gemeint? |
Beispiel der Frequenz des Kammertons und der Zählweise von Harmonische und Oberton
| Frequenz | Ordnung | Harmonische | Obertöne |
| 1 · f = 440 Hz | n = 1 | 1. (ungerade) Harmonische | Grundfrequenz |
| 2 · f = 880 Hz | n = 2 | 2. (gerade) Harmonische | 1. (ungerader) Oberton |
| 3 · f = 1320 Hz | n = 3 | 3. (ungerade) Harmonische | 2. (gerader) Oberton |
| 4 · f = 1760 Hz | n = 4 | 4. (gerade) Harmonische | 3. (ungerader) Oberton |
| 5 · f = 2200 Hz | n = 5 | 5. (ungerade) Harmonische | 4. (gerader) Oberton |
| Symmetrische Verstärker-Push-Pull-Schaltungen müssen geradzahlige Harmonische, wie 2, 4, 6… auslöschen. Daher bleiben ungeradzahlige Harmonische, wie 1, 3, 5… übrig, wenn die Verstärkung in den nichtlinearen Bereich getrieben wird. |
| Harmonische, Partialtöne, Teiltöne und Obertöne Klaviatur, Frequenzen = Notennamen, Piano-Tastatur Frequenzbereich der Musikinstrumente und Gesangsstimmen |
| Wie kann man sich merken, welche Oberwellen bei gedackten Pfeifen oder bei Röhrenverzerrungen beteiligt sind? Die Teiltondichte |
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