Berechnung Nachhall nach Sabine Nachhallzeit Hall- sengpielaudio
 
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• Berechnen der Nachhallzeit RT 60 nach Sabine

Wallace C. Sabine (1868 - 1919) entwickelte 1898 seine Formel zur Berechnung der Nachallzeit, jedoch erschienen seine "Collected Papers on Acoustics" gedruckt erst 1922:

RT60 = k · V / A

mit k = (24 · ln 10) / c20 = 0,161 (metrisch)

V = Raumvolumen in m3       A = α · S = äquivalente Absorptionsfläche oder Absorptionsvermögen
in m2
RT60 = Nachhallzeit in s    S = absorbierende Oberfläche (surface) in m2
A = α1 · S1 + α2 · S2 + α3 · S3 + .. .          c20 = 343 m/s bei 20°C

 
Tontechniker und "Ohrenmenschen" wenden allein die übliche Schallfeldgröße an, darum heißt es:
RT60 ist die Nachhallzeit, die der Schalldruckpegel benötigt, um auf (−) 60 dB abzuklingen,
das ist der tausendste Teil (10−3) des Anfangsschalldrucks.


Akustiker und Schallschützer (Lärmbekämpfer) drücken dieses mit der Schallenergiegröße etwas
anders aus:
RT60 ist die Nachhallzeit, die der Schallintensitätspegel benötigt, um auf (−) 60 dB
abzuklingen, das ist der millionste Teil (10−6) der Anfangsintensität.

 

k ist eine Konstante, die 0,161 beträgt, wenn die Maßeinheit in Meter angegegeben ist und 0,049,
wenn die Maßeinheit in feet ist.
A = α × S ist die gesamte Oberflächen-Absorption A des Raums, ausgedrückt in Sabin. Es ist die
Summe aller Oberflächen im Raum S, multipliziert mit den dazugehörenden Absorptionsgrad α.
Der Absorptionsgrad drückt bei den gegebenen Frequenzen den Absorptionsfaktor des Materials
aus. Die Zahlen, die hier verwendet werden, stammen aus
Absorptionsgrad-Tabellen für
unterschiedliches Material, die in jedem Buch über Akustik zu finden sind. V ist das Raumvolumen.


Gib die Maße des Raums ein und lege die Einheit fest.

 
   Breite Länge Höhe Meter Feet   
 
Wände Baumaterial Fenster, Türen und andere Oberflächen
Störungsmaterial Größe Anzahl
vorne ×
hinten ×
links ×
rechts ×
Decke ×
Boden ×

125 Hz 250 Hz 500 Hz 1000 Hz 2000 Hz 4000 Hz

Berechnete Nachhallzeit RT60 des Raums Sekunden.

        

Absorptionskoeffizienten α verschiedener Materialien

Die Nachhallzeit mit dem Formelzeichen T oder T60 ist die bekannteste raumakustische
Kenngröße, die grundlegend ist. Nach Wallace C. Sabine (1868 - 1919) versteht man unter der
Nachhallzeit das Zeitintervall innerhalb dessen der Schalldruck auf 10−3 abgefallen ist, also auf den
"tausendsten" Teil seines Anfangswerts. Da man in der Praxis den Schalldruckpegel misst, ist also
die Nachhallzeit als dasjenige Zeitintervall definiert, innerhalb dessen der Schalldruckpegel um
60 dB abnimmt. Akustiker betrachten lieber die Schallintensität: Die Nachhallzeit ist das
Zeitintervall innerhalb dessen die Schallintensität auf 10−6 abgefallen ist, also auf den "millionsten"
Teil. Da oft Schalldruck und Schallintensität unrichtig gleichgesetzt werden, ist man über die
Schallabnahme mal auf den "tausendsten" Teil oder mal auf den "millionsten" Teil verwirrt.
Schalldruck ist nicht Schallintensität.

Unter der Nachhallzeit versteht man das Zeitintervall, innerhalb dessen der Schallpegel in einem
Raum bei plötzlichem Verstummen der Schallquelle um 60 dB abgenommen hat.
Merke: Der Schalldruck ist hierbei auf den tausendsten Teil des Anfangsschalldrucks abgefallen
und die Schallintensität ist hierbei auf den millionsten Teil der Anfangsschallintensität abgefallen.
Häufig wird dieses verwechselt, weil oft unrichtig der
Schalldruck als Schallfeldgröße nicht grund-
sätzlich von der
Schallintensität als Schallenergiegröße unterschieden wird. Es gilt nämlich: Ip2.

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