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• Raummoden - Stehende-Wellen-Berechnung • Berechnen der drei Raum-Moden
axial tangential oblique Die axialen, tangentialen und obliquen Raum-Moden von rechteckigen gleichförmigen Räumen werden berechnet. Axiale Raum-Moden treffen auf zwei gegenüberliegende Oberflächen. Tangentiale Raum-Moden treffen auf vier Oberflächen und Oblique Raum-Moden schließen sechs Oberflächen übereck ein. Damit kann man die optimalen rechteckigen Raumabmessungen für Heimkinos, Abhörräume, Studios und Übungsräume finden. Die Verteilung der modalen Frequenzen soll möglichst gleichförmig sein. Merke: Praktisch sind nur tiefe Frequenzen unterhalb von 300 Hz als Raum-Moden zu betrachten. Höhere modale Frequenzen verlieren an Bedeutung, denn ihre Störwirkung wird durch andere raumakustische Effekte überdeckt. Theorie ist gut, aber es zeigt sich: Der leere Raum kann wunderbar berechnet werden, aber hinterher werfen das eingebrachte Mischpult, die Couch, die Schränke, die Racks und die Regale für die Effektgeräte die schönen Berechnungen über den Haufen. So ist eben die Praxis. Bei Dezimal-Eingabe ist der Punkt zu verwenden.
Um für einen Rechteckraum axiale, oblique und tangentiale Moden in ihrer Frequenz zu berechnen, verwenden wir folgende Formel: ![]() f = Frequenz der Mode in Hz c = Schallgeschwindigkeit 343 m/s bei 20°C nx = Ordnung der Mode Raumlänge ny = Ordnung der Mode Raumbreite nz = Ordnung der Mode Raumhöhe L, B, H = Länge, Breite und Höhe des Raums in Meter Die Anzahl der Moden pro Frequenzbreite Δ f und erst Recht pro Frequenzintervall Δf / f nimmt mit steigender Frequenz zu. Probleme mit Inhomogenitäten durch im Spektrum klar getrennte Eigenschwingungen treten also vor allem in kleinen Räumen und niedrigen Frequenzen auf. Eigenschwingungen treten nicht nur in Rechteckräumen, sondern auch in schiefwinkligen Räumen auf. Sie können dort jedoch nicht mehr so einfach wie hier berechnet, sondern müssen durch numerische Verfahren ermittelt werden. Eine gleichmäßige Modenverteilung über die Frequenz lässt sich nur durch günstige Raumproportionen erreichen, insbesondere dürfen die Eigenfrequenzen verschiedener Raumdimensionen nicht zusammenfallen. Günstige Verteilungen ergeben sich für Proportionen (normiert auf die Höhe H = 1) wie: (H/B/L). 1 - 1.14 - 1.39 oder 1 - 1.28 - 1.54 oder 1 - 1.60 - 2.33 Besitzt die Luft keine unendliche Ausdehnung, sondern ist es beispielsweise durch Wände
Esgibt keine (!) Raumkorrektur durch EQ-Einstellung. |
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