| English version |
Eine stehende Welle ist der Schwingungszustand eines zusammenhängenden Systems. Als |
![]() 1. Harm. L = λ/2 = π f1 = c / (2·L) |
![]() 2. Harm. L = λ f2 = 2·f1 = c / L |
![]() 3. Harm. L = 3 λ / 2 f3 = 3·f1 = 3·c/ (2·L) |
![]() 4. Harm. L = 2 λ f4 = 4·f1 = 4·c / (2·L) |
| Merke: Der Abstand zwischen zwei Knoten (nodes) oder zwei Bäuchen (antinodes) ist λ/2. Der Abstand zwischen einem Knoten (Minimum) und einem Bauch (Maximum) ist λ/4. |
| Eine Saite ist zwischen zwei "festen Enden" eingespannt. An den Enden erscheint ein Wellenknoten. Eine Welle zwischen zwei harten Wänden wird beim Schalldruck mit "losen Enden" betrachtet. An den Enden erscheint ein Wellenmaximum bzw. ein Wellenbauch. |
2. Stehende Wellen (akustische Resonanz) bei Rohren (Flöten)
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1. Harm. L = λ / 2 = π f1 = c / (2 · L) 2. Harm. L = λ f2 = 2 · f1 = c / L 3. Harm. L = 3 λ / 2 f3 = 3 · f1 = 3 c / (2 · L) Offenes Rohr |
| Eigenschwingungen einer Luftsäule in einer offenen Röhre (Flöte) Am offenen Ende muss theoretisch jeweils ein Schalldruckknoten liegen, wenn man die Endkorrektur außer acht lässt. |
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1. Harm. L = λ / 4 = π · 1 / 4 f1 = c / (4 · L) 3. Harm. L = 3 λ / 4 f2 = 3 · f1 = 3 c / (4 · L) 5. Harm. L = 5 λ / 4 f3 = 5 · f1 = 5 c / (4 · L) Links einseitig geschlossenes Rohr |
| Eigenschwingungen einer Luftsäule in einer einseitig geschlossenen Röhre (Flöte); auch gedackte Pfeife. Am geschlossenen Ende muss theoretisch jeweils ein Schalldruckbauch liegen. |
3. Stehende Wellen (Raummoden) bei schallharten parallelen Wänden
Wo stelle ich meine Lautsprecher hin? Wo ist der beste Abhörplatz? Wohin mit der akustischen Dämpfung?
Folgende Grundlagen zur Akustik der Schallwellen bei tiefen Frequenzen in Räumen sollte man dazu kennen.
Das gilt für den Aufnahmeraum genauso wie für den Wiedergaberaum = Regieraum oder Wohnzimmer.
Die Raumresonanzen die sich zwischen den Begrenzungsflächen eines Raumes bilden, |
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Eine stehende Welle als Schalldruckverteilung; hier:
3. Harmonische (2. Oberschwingung) − 3 Knoten und 4 Bäuche
Raummoden (Eigenschwingungen) als Schalldruckverteilung
Der Fachbegriff heißt eine Mode, also die Mode und der Plural sind mehrere Moden. Vergiss also Modus und Modi.
Berechnen der drei Moden (Raummoden) - Raumresonanzen von Rechteck-Räumen
| Merke: Praktisch sind nur tiefe Frequenzen als Schalldruck unterhalb von 300 Hz als Raummoden zu betrachten. Höhere modale Frequenzen verlieren an Bedeutung, denn ihre Störwirkung wird durch andere raumakustische Effekte überdeckt. An den Wänden bilden sich bei den Moden immer Schalldruckmaxima aus - das sind Wellenbäuche (bzw. Schallschnelle-Minima.) - "Lose Enden". |
| Durch folgende Formel sind stehende Wellen, also Raumresonanzen (Moden), die zwischen den schallharten Begrenzungsflächen eines Rechteck-Raums entstehen, in ihrer Frequenz zu bestimmen. An einer schallharten reflektierenden Wand (Grenzfläche) ist der Schall- absorptionsgrad α = 0 ![]() Hierbei ist: f = Frequenz der Mode in Hz c = Schallgeschwindigkeit 343 m/s bei 20 °C nx = Ordnungszahlen der Eigenschwingungen (Raumlänge) (1, 2, 3, ...) ny = Ordnungszahlen der Eigenschwingungen (Raumbreite) (1, 2, 3, ...) nz = Ordnungszahlen der Eigenschwingungen (Raumhöhe) (1, 2, 3, ...) L, B, H = Länge, Breite und Höhe des Raums in Meter Eine stehende Welle 1. Ordnung bei der Grundschwingung = f1 entsteht, wenn die halbe Wellenlänge der Erregerfrequenz genau zwischen die harten Begrenzungsflächen passt. Für die axiale Mode gilt dabei als tiefste Frequenz: c = Schallgeschwindigkeit 343 m/s bei 20 °C f1 = Frequenz der axialen Mode in Hz L = größter Abstand der Begrenzungsflächen in m. Die stehenden Wellen höherer Ordnung berechnen sich aus den ganzzahligen Vielfachen der Mode 1. Ordnung. f3 = 3 · f1 f4 = 4 · f1 |
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Bäuche Druckmaximum |
Knoten Druckminimum |
Wellenlänge | Frequenz | Harmonische | Oberschwingungen |
| 2 | 1 | λ = 2 · L | f1 = 1 · c / (2 · L) | 1. Harmonische | Grundschwingung | |
| 3 | 2 | λ = L | f1 = 2 · c / (2 · L) | 2. Harmonische | 1. Oberschwingung | |
| 4 | 3 | λ = 2 / (3 · L) | f1 = 3 · c / (2 · L) | 3. Harmonische | 2. Oberschwingung | |
| k + 1 | k | λ = 2 / (k · L) | f1 = k · c / (2 · L) | k. Harmonische | (k − 1). Oberschwingung |
| k =1, 2, 3, ... |
| Der Schallwechseldruck ist in Wirklichkeit eine Longitudinalwelle a), im Gegensatz zur hier besser darstellbaren Transversalwelle b). |
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| Moden von stehenden Wellen als Schalldruckverteilung zwischen den Wänden. Eine Welle mit offenen Enden. |
![]() 1. Harm. L = λ/2 = π f1 = c / (2·L) |
![]() 2. Harm. L = λ f2 = 2·f1 = c / L |
![]() 3. Harm. L = 3 λ / 2 f3 = 3·f1 = 3·c / (2·L) |
![]() 4. Harm. L = 2 λ f4 =4·f1 = 4·c / (2·L) |
Hier wird der Schallwechseldruck einer Sinusschwingung mit den Harmonischen |
| Das ist nicht die Darstellung von Schalldruckschwingungen zwischen zwei Wänden in einem kleinen Raum. Das sind Saitenschwingungen. |
| Eine typische Falschdarstellung. Die Darstellung der Schallschnelle ist nicht gewünscht. |
Siehe hierzu unrichtig: Stehende Welle - Wikipedia und Moden - Wikipedia
Hier ist es richtig: From Wikibooks, the open-content textbooks collection
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| Räumliche Verteilung von Schalldruck p (rot) und Schallschnelle v (blau) in einer stehenden Welle bei totaler Reflexion an einer schallharten Wand (schematisiert). Im Abstand von λ / 4 von der Wand ist der Schalldruck p = 0. |
| Hier ist eine schöne Animation einer stehenden Welle - Erklärung durch Überlagerung mit der reflektierten Welle. Dazu muss man einstellen: "Reflexion am losen Ende". http://www.walter-fendt.de/ph14d/stwellerefl.htm |
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| Die rote Welle ist die einfallende Schallwelle, die grüne ist die zurückreflektierte Schallwelle. Die blaue ist die stehende Welle, die sich durch die Überlagerung beider Wellen ergibt. Voraussetzung für eine Raummode ist eine stehende Welle, jedoch sind stehende Wellen im Allgemeinen keine Raummoden. Diese beiden Begriffe werden oft nicht ganz korrekt als gleichbedeutend dargestellt. |
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Zwei verschiedene Grenzflächenmikrofon-Bauarten
Untere Grenzfrequenz beim Grenzflächenmikrofon
Stehende Wellen auch bei offenen und gedackten Orgelpfeifen
Forum uni-protokolle.de: "Raummoden bei Wikipedia falsch gezeichnet"
| Die Frequenz bei der die erste (tiefste) Raummode eintritt, wird mit folgender Formel berechnet: Frequenz = Schallgeschwindigkeit c / (längste Raumabmessung · 2) |
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| Schalldruckreflexionen (Moden) an schallharten Wänden, wie in einem Hallraum. |
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| Schalldruckreflexionen (Moden) an schallweichen Wänden, wie in einem reflexionsarmen Raum. |
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| Räumliche Verteilung von Schalldruck p (rot) und Schallschnelle v (blau) in einer stehenden Welle bei totaler Reflexion an einer schallweichen Wand (schematisiert). Im Abstand von λ / 4 von der Wand ist der Schalldruck p = max. |
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| Ein typischer Raum (Regieraum) mit Axial-Moden und Schalldruckbäuchen an den Wänden |
| Rechner für die Raumeigenmoden − Jörg Hunecke Für rechteckige Räume ermittelt dieser Rechner die Raumeigenmoden mit den 20 niedrigsten Eigenfrequenzen und stellt sie in aufsteigender Reihenfolge dar. |
| Das Bild links zeigt dort die Schwingungen einer Saite mit außen liegenden Knoten. Das Bild rechts zeigt dort die tatsächliche Schalldruckverteilung an den Wänden. Dieses ist nur für 2D definiert, was üblicherweise genügt. Unter bestimmten Annahmen und Rundungen lassen sich ähnliche Aussagen jedoch auch für 3D treffen. |
Berechnen der drei Moden (Raummoden) - Raumresonanzen von Rechteck-Räumen
Der Druckkammer-Effekt
| Auch unterhalb der tiefstmöglichen Raummode sind tieffrequente Töne wiederzugeben. Man nutzt den Druckkammereffekt bei kleinen mit schallharten Begrenzungsflächen ausgestatteten Räumen, wobei der Raum druckdicht verschlossen sein muss. Siehe: Grundlagen der Raumakustik. Die "dB Drag Racing" Fans brauchen das für ihre Lautstärke-Wettbewerbe im Auto. |
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