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Bewertungsfilter nach DIN EN 61672-1 2003-10 (DIN-IEC 651)
Berechnung: Frequenz f → dBA und dBC
Bei Dezimal-Eingabe ist unbedingt der Punkt zu verwenden.
Ein Komma ergibt falsche Lösungswerte.
Bewertungsfilter-Kurven A und B nach DIN EN 61672-1 2003-10 (DIN 651) IEC 561
Bewertungsfilter-Vergleich - 40-Phon-Kurve, A-Bewertungskurve und Kurve CCIR 468
Formeln zur Berechnung der Bewertungsfilter-Kurven A, B und C
In Schallpegelmessgeräten wird der Schallpegel durch verschiedene Einstellgeschwindigkeiten der
Anzeige (Einschwingzeit t ein) zeitbewertet. Dabei wird zwischen drei Einstellungen unterschieden:
| Slow (S): | tin | = | 1000 ms | |||
| Fast (F): | tin | = | 125 ms | |||
| Pulse (I): | tin | = | 35 ms, | tout | = | 1500 ms |
| Merke - Vergleich dB und dBA: Es gibt keine Umrechnungsformel von gemessenen dBA-Werten in Schalldruckpegel dBSPL oder umgekehrt. Das ist nur bei der Messung einer einzelnen Frequenz möglich. Es gibt keine "dBA"-Kurve für die Hörschwelle beim menschlichen Hören. |
Auch können keine gemessenen dBC-Werte in dBA Werte umgerechnet werden.
Die Frequenzzusammensetzung des Signals ist nicht bekannt.
Der Pegelwert eines bewerteten oder eines unbewerteten 1 kHz-Sinustons sollte identisch sein.
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Die A-Bewertungsfilterkurve ist hier von 20 Hz bis 20 kHz definiert.
| dBA: Überwiegend wird das Dezibel-A-Filter verwendet. Es bildet ungefähr die Hörkurve von 30 dB der Kurven gleicher Lautstärkepegel für die menschlichen Ohren nach. Der Schallpegelmesser ist damit besonders für tiefe Frequenzen weniger empfindlich. Eine A-Kurve sorgt immer für "geschönte" Werte, wenn im Signal tiefe Störungen enthalten sind. Ein mit A-Filter gemessenes Motorradgeräusch muss unwahr sein. Das sollte man wissen. Man darf von dB-A-Messungen keine zutreffende Beschreibung der Lautstärke erwarten. |
| Worte an kluge Menschen: Immer fragen, was ein Hersteller wohl zu verbergen hat, wenn die A-Frequenzbewertung angegeben wird. *) |
*) http://www.google.com/search?q=Always+wonder+what+a+manufacturer+Rane&filter=0
dBC: Das Dezibel-C-Filter ist praktisch über mehrere Oktaven als linear anzusehen
und sollte für Messungen bei höheren Schalldrücken verwendet werden.
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Die C-Bewertungsfilterkurve ist hier von 20 Hz bis 20 kHz definiert.
| In Deutschland gibt die DEGA und auch DIN die Angabe der Schallgrößen in dB an, ohne den angehängten Zusatz SPL. Das angehängte SPL beim Schalldruckpegel kommt aus USA und ist bei unseren Akustikern verpönt. In de.Wikipedia wird das SPL hinter dB sofort beseitigt. |
Tabelle der unterschiedlichen Bewertungskurven

| Unterscheide: Schalldruck p ist eine "Schallfeldgröße" - Schallintensität I ist eine "Schallenergiegröße". I ≈ p2. Hieraus erkennt man, dass die Schallintensität niemals mit dem Schalldruck gleichgesetzt werden darf. Die Lautstärke wird vom Schalldruck p bestimmt und als Schalldruckpegel Lp in dB-SPL ausgedrückt. |
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Wozu brauchen denn unsere Ohren überhaupt die Schallintensität?
Vergleich von dBA und dBC
| Frequenz f in Hz | ||||||||||
| 31,5 | 63 | 125 | 250 | 500 | 1000 | 2000 | 4000 | 8000 | 16000 | |
| dB(A) | −39,4 | −26,2 | −16,1 | −8,6 | −3,2 | 0 | +1,2 | +1,0 | −1,1 | −6,6 |
| dB(C) | −3,0 | −0.8 | −0.2 | 0 | 0 | 0 | −0,2 | −0.8 | −3,0 | −8,5 |
Merke: Der Dynamikumfang wird in letzter Zeit immer häufiger allein A-bewertet angegeben,
auch wenn das für die Bewertung der Rauscharmut nicht sinnvoll ist. Das Marketing hat halt das Sagen.
Die B-Bewertungskurven und die D-Bewertungskurvencurves sind seit
Jahrzehnten aus den Normen verschwunden. Bitte diese nicht mehr verwenden.
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