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1. Empfindlichkeit: dB re 1 V/Pa ← → Übertragungsfaktor in mV/Pa
| Häufig wird bei außer-europäischen Mikrofonen die Empfindlichkeit, also der Feldbetriebsübertragungsfaktor (Übertragungsfaktor = transfer factor), nicht in der bei uns üblichen Maßeinheit "mV/Pa" angeben, sondern als "Empfindlichkeit = sensitivity" = Übertragungsmaß in "dB re 1 V/Pa". Hierbei ist 1 Pa ⇒ 94 dB-SPL In den Datenblättern wird die Empfindlichkeitgern mit Feld-Betriebs-Übertragungsfaktor oder Feld-Leerlaufs- Übertragungsfaktor bezeichnet und gilt immer für die Frequenz 1 kHz, wenn nicht anders angegeben. Mikrofone wandeln schlicht den Schallwechseldruck in Audio-Wechselspannung. Vergiss dabei die Energie. |
| Fülle das richtige Eingabefeld oben aus und klicke auf die Berechnungs-Taste darunter. Die Empfindlichkeit muss unbedingt als negativer dB-Wert eingegeben werden. Bei Dezimal-Eingabe ist der Punkt zu verwenden. |
1 Pascal = 10 µbar = 10 dyn/cm2 und 1 µbar = 1 dyn/cm2 = 0,1 Pascal
1 mV/Pa = 0,1 mV/µbar oder 1 mV/µbar = 10 mV/Pa und Pascal = Newton/m2
Formeln: Empfindlichkeit = 20 · log (Übertragungsfaktor) und Übertragungsfaktor = 10Empfindlichkeit/20
Gegeben ist die Empfindlichkeit in dB re 1 V/Pa und der Übertragungsfaktor in V/Pa. 1 mV = 0,001 Volt.
Bisweilen wird die Bezeichnung "Kennempfindlichkeit" (Sensitivity) in dB pro W/m,
die für Lautsprecher gilt, unrichtig auch für Mikrofone als mV/Pa verwendet.
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2. Sensitivity: dB re 1 V/dyn/cm2 ← → Übertragungsfaktor: mV/Pa
| In den USA wird teilweise noch heute der Feldbetriebsübertragungsfaktor nicht in der bei uns üblichen Maßeinheit "mV/Pa" angeben, sondern als "sensitivity" (Übertragungsmaß) in "dB re 1 V/dyn/cm2". In den Datenblättern wird die Empfindlichkeit mit sensitivity bezeichnet und gilt immer für die Frequenz 1 kHz, wenn nicht anders angegeben. |
| Fülle das richtige Eingabefeld oben aus und klicke auf die Berechnungs-Taste darunter. Die Sensitivity muss unbedingt als negativer dB-Wert eingegeben werden. Bei Dezimal-Eingabe ist der Punkt zu verwenden. |
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1 µbar = 1 dyn/cm2 = 0,1 Pascal und 1 Pascal = 10 µbar = 10 dyn/cm2 1 mV/µbar = 10 mV/Pa oder 1 mV/Pa = 0,1 mV/µbar und Pascal = Newton/m2. Pascal wird englisch klein geschrieben: pascal und Dyn ist dyne, im Plural dynes und Mikrobar ist microbar. Ein typisches Kleinmembran-Kondensatormikrofon mit 12 mV/Pa sind das Gleiche wie 1,0 mV/µbar. Aber 10 Pa sind 100 µbar. −40 dB "re 1V/Pa" entsprechen −60 dB "re 1V/microbar". Das ist ein Unterschied von 20 dB. Der Schalldruck ist genauer der Schallwechseldruck als Effektivwert. |
| Alle Feldgrößen, wie z. B. die elektrische Wechselspannung oder der Schallwechseldruck werden in der Audio-Technik immer als Effektivwert (RMS) angegeben, ohne dass das extra gesagt werden muss. |
| Eine oft gehörte Frage: Warum werden die Mikrofonausgangs- spannungen als negative Dezibel (dB) angegeben? Antwort: Weil alle Mikrofone Spannungen abgeben, die weniger als 1 Volt beim Bezugsschalldruck von 94 dB bzw. 74 dB betragen. |
Anmerkung
| Die hin und wieder in Datenblättern gemachten Leistungsangaben (dBm) sind zu vergessen; sie haben keine Bedeutung in Bezug zu Mikrofonen. Die Bezeichnung "dB SPL" ist ein Maß für den Schall-Druck-Pegel = Sound Pressure Level (SPL), der die Kraft darstellt, mit der die akustischen Schallwellen als Luftteilchen auf eine Fläche drücken. Mikrofone sind Sensoren im Schallfeld, die eine dem Schalldruck analoge Spannung liefern. Mikrofone messen Schalldruck oder manchmal können sie die Partikelgeschwindigkeit (Schnelle) messen, aber sie messen nie die Schallintensität direkt. Intensitätstereofonie ist eine unglückliche, sprachlich falsche Bezeichnung, die sich für Stereosignale eingebürgert hat, die sich allein durch Pegelunterschiede unterscheiden. Diese "Pegelunterschiede" oder Amplitudenunterschiede wurden ungenau "Intensitäts"-Unterschiede genannt. Aber Schallintensität ist eine spezifisch definierte Quantität (Energie) die nicht durch ein einfaches Mikrofon gewandelt werden kann, noch würde so etwas bei Musikaufnahmen nützlich sein, wenn das möglich wäre. Unsere Trommelfelle sind allein für den Schalldruck empfindlich, genau so wie die Mikrofone. Intensität und Energie sind als Energiegrößen bzw. Leistungsgrößen eher Rechenhilfen für Akustiker und Schallschützer (Lärmbekämpfer) aber weniger für Sound-Designer. Merke: Die Ausgangsspannung eines Mikrofons ist dem einfallenden Schalldruck proportional. Ein Studiomikrofon wird nie mit einer Last betrieben, die seinem eigenen internen Widerstand gleich ist. Der Lastwiderstand (die Impedanz) sollte mindestens zehnmal größer als der Innenwiderstand des Mikrofons sein; also ein quasi unbelasteter Stromkreis. Hier ist nur die maximale Spannung wichtig und nicht die Energie bzw. die Leistung. Um die maximale Ausgangsspannung des Mikrofons in dBu zu bekommen, ist die Mikrofon-"Sensitivity" auf der linken Seite der Tabelle zu finden. Man muss dann nach rechts gehen, bis man unterhalb der maximalen SPL-Bewertung des Mikrofons ist. Als Beispiel sei hier ein Mikrofon mit einer Empfindlichkeit von 20 mV/Pa und einem maximalem Schalldruck von 130 dBSPL gegeben. Tabelle 1 erklärt uns, dass die maximale Ausgangsspannung +4 dBu ist. Man hat jetzt alles was man braucht, um Vorverstärker mit ihren jeweiligen maximalen Eingangspegeln vergleichen zu können. |
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Berechnung: Mikrofon-Dynamikbereich
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Gib zwei Werte ein - die anderen beiden Werte werden berechnet. Benutzt wird hier der Bezug von 1 Pascal = 10 μbar ≡ 94 dBSPL. Bei Dezimal-Eingabe ist der Punkt zu verwenden. |
| Der Ersatzgeräuschpegel kann mit jedem Bewertungsfaktor eingegeben werden (A, CCIR 468 usw.) Der Dynamikbereich wird dann ebenso mit diesem Faktor belegt. Der Geräuschpegelabstand "S/N re 94 dB SPL" ist 94 dB minus Ersatzgeräuschpegel. Der Grenzschalldruck (max. SPL) sollte für 0,5 % THD (Klirrfaktor) angegeben sein. Ist die Angabe jedoch bei 1 % THD gemeint, dann sind glatt 6 dB abzuziehen, um einen korrekteren Vergleich zu haben. |
| Anmerkung: Es gibt keine Umrechnungsformel von bewerteten dBA-Werten in Schalldruckpegel dBSPL oder umgekehrt. |
| Worte an kluge Menschen: Immer fragen, was ein Hersteller wohl zu verbergen hat, wenn die A-Frequenzbewertung angegeben wird. *) |
*) http://www.google.com/search?q=Always+wonder+what+a+manufacturer+Rane&filter=0
Der Pegelwert eines bewerteten oder eines unbewerteten 1 kHz-Sinustons sollte identisch sein.
Übertragungsfaktor in mV/Pa und Empfindlichkeit
| Gib einfach den Wert links oder rechts ein und benutze die TAB-Taste oder klicke mit der Maus an eine leere Stelle auf der Seite, um die Lösung zu bekommen. Der Rechner arbeitet in beiden Richtungen des ↔ Zeichens. |
Die Empfindlichkeit (Sensitivity) muss unbedingt als negativer dB-Wert eingegeben werden.
Der manchmal genannte Mikrofon-"power level" in dB ist falsch. Gemeint ist "sensitivity in dB re 1 V/Pa".
Zusammenschalten von Mikrofon und Vorverstärker Ri < Ra
| "Eingangsempfindlichkeit" ist grundsätzlich das gleiche wie Empfindlichkeit, worin eine gewisse Redundanz steckt. Regler für die Eingangsempfindlichkeit findet man bei Verstärkern und anderen Audiogeräten, jedoch nicht bei Mikrofonen. |
Umrechnen von Schallgrößen (Pegel)
Akustische Äquivalenz zum Ohmschen Gesetz
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