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| Schallschnelle v oder Partikelgeschwindigkeit ist nicht
Schallgeschwindigkeit c in Luft. Wenn nicht anders vereinbart, ist der Schallwechseldruck p immer als Effektivwert gemeint. ![]() Ein Eingabe-Wert könnte die Schallkennimpedanz von Luft Z0 = 413 N·s/m³ bei 20° C sein oder auch Z0 = 410 N·s/m³ bei 25°C. Bei Dezimal-Eingabe ist der Punkt zu verwenden. |
| Schalldruck, Schallschnelle und Schallimpedanz sind Schallfeldgrößen. Die Schallintensität ist dagegen eine Schallenergiegröße. |
| Schalldruck p in Pascal ist niemals Intensität J oder I in W/m2. ... und die Schallleistung nimmt nicht mit der Entfernung von der Schallquelle ab - weder mit 1 / r noch mit 1 / r2. |
| Häufig wird der Schalldruck als Schallfeldgröße unrichtig mit der Schallintensität als Schallenergiegröße verwechselt. Es gilt aber: I ≈ p2. |
Das bekannte Gesetz U = R · I lautet entsprechend in der Akustik p = Z · v.
| Unser Gehör ist direkt für den Schalldruck empfindlich. Aus geschichtlicher Sicht wurden beim Stereohören die Pegeldifferenzen "Intensitäts"-Unterschiede genannt, aber Schallintensität ist eine spezifisch definierte Größe, die nicht durch Mikrofone aufgenommen werden kann, noch würde es für Tonaufnahmen nützlich sein, wenn das so wäre. Darum nenne "Intensitäts"-Stereofonie besser Pegeldifferenz-Stereofonie, denn unsere Tommelfelle und auch die Mikrofonmenbranen werden durch den Schallwechseldruck bewegt, der dem statischen Luftdruck überlagert ist. |
| Da unsere Ohren nicht auf die Schallschnelle reagieren, sondern allein auf die Schalldruckveränderungen, ist die Schallschnelle für das Lautheitsempfinden ohne Bedeutung. |
Schallkennimpedanz = Schalldruck / Schallschnelle
Z0 = p / v
Bitte zwei Werte eingeben, der dritte Wert wird berechnet.
Schallkennimpedanz von Luft ist Z0 = 413 N·s/m³ bei 20 °C
Schallkennimpedanz = Mediumdichte · Schallgeschwindigkeit
Z0 = ρ · c
Bitte zwei Werte eingeben, der dritte Wert wird berechnet.
Dichte von Luft ist ρ = 1.204 kg/m³ bei 20 °C
Auch bei diesen beiden Rechnern ist bei Dezimal-Eingabe der Punkt zu verwenden.
| Medium |
Dichte ρ in kg/m³ |
Schallgeschwindigkeit c in m/s bei 20 °C |
Schallkennimpedanz Z0 in N·s/m³ |
| Luft | 1,204 | 343 | 413,5 |
| Wasser | 1 000 | 1 440 | 1 440 000 |
| Ziegelstein | 1 700 | 4 300 | 7 310 000 |
| Glass Quarz | 2 200 | 5 500 | 12 100 000 |
| Aluminium | 2 700 | 6 100 | 16 500 000 |
| Stahl | 7 500 | 6 000 | 45 000 000 |
| Professor Stefan Weinzierl (TU-Berlin), weist darauf hin, dass die Analogie der akustischen Gesetze zu den elektrischen Gesetzen nicht überstrapaziert werden sollte, da man bei bestimmten akustischen Phänomen, etwa bei der Schallabstrahlung schwingender Oberflächen ebenso die Schnelle als Ursache und und den Druck als Wirkung auffassen kann. Sicher trifft das für die Forschung und die Theorie zu − hier ist jedoch die Praxisseite der Tontechnik. |
Abnahme des Schalls mit der Entfernung
| Wie nimmt denn die Lautstärke (Lautheit) mit der Entfernung von einer Schallquelle ab? Wie nimmt denn der Schalldruck (Spannung) mit der Entfernung von einer Schallquelle ab? Wie nimmt die Schallintensität (nicht die Schallleistung) mit der Entfernung von einer Schallquelle ab? Die Anfängerfrage dazu lautet ganz schlicht: Wie nimmt denn der Schall mit der Entfernung ab? |
| Für eine Kugelwelle als Schallquelle gilt: Der Schalldruckpegel nimmt bei Verdopplung des Abstands um (−)6 dB ab, fällt also auf das 1/2-fache (50 %) des Schalldruckanfangswerts. Der Schalldruck nimmt dabei im Verhältnis 1/r zum Abstand ab. Der Schallintensitätspegel nimmt bei Verdopplung des Abstands auch um (−)6 dB ab, fällt aber auf das 1/4-fache (25 %) des Schallintensitätsanfangswerts. Die Schallintensität nimmt dabei im Verhältnis 1/r2 zum Abstand ab. Der Lautstärkepegel nimmt bei Verdopplung des Abstands auch um (−)6 dB ab, fällt daher auf das 0,66-fache (66 %) des empfundenen Lautheitsanfangswerts. Die Lautheit nimmt dabei im Verhältnis 1/(20,6r) = 1/(1,516 r) zum Abstand ab. |
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