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• Umrechnung von Kennschalldruckpegel und Wirkungsgrad •
bei passiven Lautsprechern (sensitivity)
In den Lautsprecherdaten ist nie wirklich der "Wirkungsgrad in Prozent" angegeben,
sondern immer der Kennschalldruckpegel in dB/W/m.
Lautsprecherhersteller bezeichnen ihre in dB/W/m gemessenen Daten unrichtig mit
"Wirkungsgrad" und stiften damit Verwirrung, denn der Kennschalldruck
kann nicht dasselbe sein, wie der Wirkungsgrad.
Der Wirkungsgrad lässt sich in den Kennschalldruckpegel in dB umrechnen:
Kennschalldruckpegel in dB = 112 + 10 log (Wirkungsgrad)
Wirkungsgrad = 10(Kennschalldruckpegel in dB – 112)/10
| Lautsprecherdaten | |||
| Wirkungsgrad | in Prozent | Kennschalldruckpegel | |
| 0,1 | 10 % | 102 dB | |
| 0,05 | 5 % | 99 dB | |
| 0,02 | 2 % | 95 dB | |
| 0,01 | 1 % | 92 dB | |
| 0,005 | 0,5 % | 89 dB | |
| 0,002 | 0,2 % | 85 dB | |
Der Kennschalldruck bei einem Lautsprecher ist der mittlere Schalldruck zwischen 125 Hz (250 Hz) und 4 kHz (8 kHz) beim Anlegen einer konstanten Spannung in einem definierten Abstand; gemessen in dB pro Watt und Meter. Meistens ist die Spannung dabei konstant 2,83 Volt, der Abstand 1 Meter, bei 8 Ohm Nennimpedanz. |
| Akustischer Wirkungsgrad η (Eta) eines Lautsprechers: |
Disco-Freaks suchen dringend für ihre "Boxen", womit Lautsprecher gemeint sind:
Die großen Leistungsformeln
oder zeitgemäßer ausgedrückt "Die Mega Power-Formeln"
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Studio-Monitore haben einen geringen Wirkungsgrad um 1%, aber immer eine hohe wenig verfärbte Wiedergabequalität des Klangs. Wer Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad als Party-Boxen sucht, der sollte unbedingt auch an Leistungsanpassung und an Megaphone denken. Megaphone haben immer einen recht hohen Wirkungsgrad von mehr als 10 %, aber eben mit den unschönen klirrend verfärbten Verzerrungen. Das hat aber Durchsetzungskraft − also "Brüll" und klingt nach "Leistung". ![]() Wenn man noch mehr Wirkungsgrad vom Brüllhorn erwartet, muss man an Sirenen (Martinshorn) von Rettungsfahrzeugen denken. Nur ist der hierbei übertragene Frequenzbereich sehr eng. Extremer Schalldruck:DB Drag Racing ist ein Wettbewerb bei dem ausgezeichnet wird, wer den lautesten Schall in seinem Fahrzeug mit einem Auto-Soundsystem erzeugt. Der "Sensitivity-Wert" in dB sollte nicht mit der Angabe der "Maximallautstärke" verwechselt werden. Preiswerte Lautsprecher mit hohem Sensitivity-Wert klingen häufig schlechter als gleich teure mit niedrigerem Wert. Man muss also abwägen, ob man sein Geld eher in einen besseren Studio-Sound oder für große Party-Lautstärke investiert. Die Lautsprecherwerbung redet vollmundig immer von hohem Wirkungsgrad, traut sich aber nie einen wirklich handfesten Prozentwert dazu anzugeben. |
| Übliche Aufgabe: Zu berechnen ist der maximale Schalldruckpegel eines Lautsprechers in 1 m Abstand, wenn der Kennschalldruckpegel von 98 dB/1 W/1m und eine Belastbarkeit von 300 Watt angegeben ist. Lösung: Bei 1 Watt hat man 98 dBSPL in 1 m Entfernung. Bei 300 W sind das 10 · log 300/1 = 24,77 dB mehr, also das sind 122,77 dBSPL. |
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Übrigens nimmt der Schalldruck nicht quadratisch mit der Entfernung von der Schallquelle ab - auch nicht in der Nähe von Subwoofern. Das ist ein Märchen. http://www.sengpielaudio.com/FalscheAbnahmeDesSchalldrucks.htm http://www.sengpielaudio.com/FalscheAbnahmeDesSchalldrucksMitEntfernung.pdf |
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