| English version |
| Fülle das Feld oben aus und klicke auf die jeweilige Berechnungs-Taste darunter. Die Bezugs-Spannung für 0 dBu ist 0,775 Volt (0,77459667 V) und für 0 dBV sind es genau 1,0 Volt. Dabei ist V(eff) = V(RMS). Bei Dezimal-Eingabe ist der Punkt zu verwenden. Scrolle nach unten, um die dazugehörenden Formeln für Spannung und Leistung, sowie die Berechnung des absoluten Pegels zu finden. |
| Der Index bei dBu kommt von "u = unloaded" und bei dBV von "V = 1 Volt". Das "u" in dBu soll anzeigen, dass die Last "unspecified", also "unfestgelegt" oder "unabgeschlossen" sei und sie hochohmig ist. Was ist dBu? Ein log. Spannungsverhältnis mit einer Bezugsspannung von U0 = 0,7746 Volt ≡ 0 dBu Was ist dBV? Ein log. Spannungsverhältnis mit einer Bezugsspannung von U0 = 1,0000 Volt ≡ 0 dBV Der Homerecording-Pegel von −10 dBV bedeutet 0,3162 Volt, entsprechend −7,78 dBu Die 100%-Pegelmarke: +4 dBu für (USA) Pro Audio (1,228 V) oder +6 dBu für (ARD) Pro Audio (1,55 V) und −10 dBV (0,3162 V) für Consumer Audio. Der Verstärker-Maximalpegel nach ARD/IRT Pflichtenheft 5/3 ist +18 dBu; in USA ist der maximale unverzerrte Gain sogar +24 dBu. Heimtechnik mit einem Pegel von −10 dBV ist üblicherweise unsymmetrisch. Studiotechnik mit einem Pegel von +4 dBu ist immer symmetrich. |
Spannung in V und Pegel in dBu und dBV
| Pegel in dBu |
Spannung in Volt |
Pegel in dBV |
| +6 | 1,55 | +3,78 |
| +4 • | 1,228 | +1,78 |
| +2,22 | 1 | 0 Bezug |
| 0 Bezug | 0,775 | −2,22 |
| −7,78 | 0,316 | −10 • |
| Die Pegeldifferenz zwischen dem +4 dBu Studiopegel und dem −10 dBV Heimpegel ist 11,78 dB (12 dB). |
| Die Pegeldifferenz zwischen dem dBu-Pegel und dem dBV-Pegel ist 2,2 dB. 0 dBV entsprechen 2,2 dBu oder 0 dBu entsprechen −2,2 dBV. |
| Alle Feldgrößen, wie z. B. die elektrische Wechselspannung oder der Schallwechseldruck werden immer als Effektivwert (RMS) angegeben, ohne dass das extra gesagt werden muss. |
| Wichtige Gleichung (rechts) für sinusförmige Spannungen oder Ströme, die bei ohmschen Lasten die Berechnungen vereinfacht. |
| Pegel | ![]() |
Spannung |
| Merke - Vergleich dB und dBA: Es gibt keine Umrechnungsformel von gemessenen dBA-Werten in Schalldruckpegel dBSPL oder umgekehrt. Auch ist eine Umrechnung von "dBA in Volt" and zurück nicht möglich. Berechnung ist nur bei Messung einer einzelnen Frequenz möglich. |
| Audiogeräte zeigen in ihren Datenblättern häufig A-bewertete Pegel − nicht weil das mit unserem Gehör übereinstimmen würde − sondern weil damit beispielsweise Brummkomponenten versteckt werden können, die sonst ein Datenblatt schlechter aussehen lassen. Worte an helle Köpfe: Immer fragen, was ein Hersteller wohl zu verbergen hat, wenn die A-Frequenzbewertung angegeben wird. *) |
*) http://www.google.com/search?q=Always+wonder+what+a+manufacturer+Rane&filter=0
Wird wirklich die Rechnung in dBm von "m = 1 Milliwatt oder
ein Tausendstel (10−3) eines Watts" benötigt, gehe zu:
Der dBm-Rechner und die Leistungsanpassung
dBFS - Der digitale Aussteuerungspegel
| Analoge Pegel und digitale Pegel sind unterschiedliche Welten. |
♦ Oft gepostete Fragen: "dBFS und dBu - Wie sind die Skalen zueinander?"
und "Kann mir bitte jemand helfen dBFS nach dBu umzurechnen?"
oder "0 dBFS entsprechen analog wieviel dB?"
| Merke − Vergleich dBFS und dBu: Es gibt keine feste Norm, wie z. B. −20 dBFS = +4 dBu = 0 dBVU. Die digitale Spitzenwert-Skala passt nicht zur analogen Effektivwert-Skala. Das sind zwei Welten. |
| There is no Such Thing as Peak Volts dB *) |
Alle dBFS müssen mit einem Minuszeichen anfangen. Es gibt nicht so etwas wie +6 dBFS.
| Hier gibt es wirklich keinen genormten Bezugswert (Referenz). x dBFS ist ein digitaler Spannungspegel (Spitzenwert) und y dBu oder dBVU ist einer der analogen Spannungspegel (Effektivwert). Digital und analog sind zwei völlig unterschiedliche Welten. Daher gibt es keine feste Beziehung zwischen dBFS und dBVU bzw. dBu wie auch immer. Analog-Meter (PPM): Attack time 10 bis 300 ms - lesen quasi RMS-Werte. Digital-Meter: Attack time 1 ms - lesen immer Spitzenwerte. Das ist gewiss ein großer Unterschied. Ratschlag: Betrachte allein die digalen Aussteuerungsmesser und steuere gut bis zu 0 dBFS aus, aber gehe nie darüber. Wir brauchen unbedingt "Headroom" (Aussteuerungsreserve) in der analogen Welt, aber wir brauchen keinen digitalen Headroom als ständig verbotene "unbenutze" Zone. Man kann sich frei seinen persönlichen Headroom wählen, wenn man das unbedingt möchte, aber es gibt keine vorgeschriebene Norm, nach der man das unbedingt tun müsste. Die Forderung nach einer hohen Aussteuerung steht dabei im Gegensatz zur Forderung, eine Übersteuerung zu vermeiden. Dieses fröhliche Ratespiel ist absolut ohne Gewähr und nur eine grobe Richtlinie. European & UK calibration for Post & Film is −18 dBFS = 0 VU BBC spec: −18 dBFS = PPM "4" = 0 dBu American Post: −20 dBFS = 0 VU = +4 dBu Orchestral −18 dBFS = 0 VU = +4 dBu Rock and / or Radio −16, or −14, or −12 dBFS = 0 VU = +4 dBu Digi 002 is only capable of −14 dBFS. German ARD & studio PPM +6 dBu = −10 (−9) dBFS. +16 (+15) dBu = 0 dBFS. • Nach der EBU Technical Recommendation R68-2000 der europäischen Rundfunk und Fernsehanstalten sollte der digitale Audiopegel maximal bei −9 dBFS (Vollaussteuerung) liegen. Man lässt die darüberliegenden 9 dB unnötig frei. Der angebliche Referenzpegel liegt bei −18 dBFS. 0 dBFS entsprechen +15 dBu. Merke: 0 dBFS ist der maximal zulässige digitale Pegel. Die EBU-Rundfunkanstalten haben ein Problem, weil man bei digitalen Aufnahmen weiterhin die "langsamen" Aussteuerungsmesser (Quasi-Spitzenwert, Attack 10 ms) mit den dBu-Skalen aus der Analogzeit betrachten möchte. Die übrige Welt ver- wendet die schnellen digitalen Messgeräte (Attack < 1 ms) mit den dBFS-Skalen. Es scheint sich ein Wechsel von QPPM-Aussteuerung zu Lautheit (ITU/EBU) und True-Peak anzubahnen = EBU R 128. |
| Hinweis: Die Aussteuerungsrichtlinien der EBU mit −9 dBFS
sind nicht anzuwenden, wenn man nicht gerade für die
europäischen Rundfunk und Fernsehanstalten arbeitet. Wer seine CD-Master auf "digital" −9dBFS aussteuert, der sollte sich nicht über zu leise CDs wundern. |
| Das Thema zu dBFS: Headroom bzw. Aussteuerungsreserve (Übersteuerungsreserve) Siehe dort ganz unten die Ergänzung von Eberhard Sengpiel. |
| Weitere empfehlenswerte Artikel zum Thema "Lautheit und Aussteuerungspegel": 10 things you need to know about ... EBU R 128 - the EBU loudness recommendation Florian Camerer: Loudness On the way to nirvana - audio levelling with EBU R 128 |
Die Formeln für Spannung und Leistung
und die Berechnung des absoluten Pegels
| Gib einfach den Wert links oder rechts ein. Der Rechner arbeitet in beiden Richtungen des ↔ Zeichens. |
Bei dBm wurde als Bezugsleistung P0 = 1 Milliwatt = 0,001 Watt ≡ 0 dBm festgelegt
Tabelle zur Umrechnung von Spannungs- und Leistungsverhältnis in Dezibel dB
Tabelle der Schalldruckpegel und der entsprechenden Schalldruck- und Schall-Intensitäts-Werte
Die Wellenform-Parameter einer "230 V Sinus-Wechselspannung" (Effektivwert) werden hier angegeben:
Effektivspannung, Scheitelspannung und Spannung Spitze-Spitze
| Durchschnitts-Spannung | Effektiv-Spannung (Ueff) | Scheitelspannung Us = (Û) | Spannung Spitze-Spitze (Uss) |
| 0 Volt | 230 Volt = Ueff = ~u | 325 Volt = √2 · Ueff = 0,5 · Uss | 650 Volt = 2 · √2 · Ueff = 2 · Us |
| 0 Volt | 117 Volt = Ueff = ~u | 165 Volt = √2 · Ueff = 0,5 · Uss | 330 Volt = 2 · √2 · Ueff = 2 · Us |
| Der Effektivwert Ueff einer Wechselspannung U(t) = U0 · f(t) ist so definiert, dass die effektive Gleichstromleistung Ueff2 / R = Ueff · Ieff an einem Ohmschen Widerstand der mittleren Ohmschen Leistung der vorliegenden Wechselspannung an demselben Widerstand entspricht. |
Der Scheitelfaktor (crest factor) beschreibt das Verhältnis von
Spitzenspannung Û zum Effektivwert der Spannung Ueff.
Die Effektivspannung Ueff wird oft vom Englischen her mit URMS bezeichnet.
RMS = root mean square = Quadratischer Mittelwert = Effektivwert.
Spannungsumrechnungen
| Ueff = ~u | Us | Uss | |
| Effektivwert RMS Ueff = | − | 0,7071 · Us | 0,3535 · Uss |
| Scheitelwert (peak) Us = | 1,414 · Ueff | − | 0,5000 · Uss |
| Spitze-Spitze-Wert Uss = | 2,828 · Ueff | 2.000 · Us | − |
Nach DIN-Norm soll der Spitze-Spitze-Wert jetzt Spitze-Tal-Wert genannt werden.
Unterschiedliche Spannungspegel
| Pegel | Pegel L in dB | Spannung (Effektivwert = RMS) |
| Europäischer Studiopegel - ARD Rundfunkpegel | +6 dBu | 1,55 V |
| Internationaler Studiopegel - USA | +4 dBu | 1,228 V |
| Heimtechnikpegel (Consumergeräte) | −10 dBV | 0,3162 V ≡ −7,78 dBu |
| Schalldruckpegel (bei der Hörschwelle) | 0 dB | 2·10−5 Pa ≡ 0 dBSPL |
Internationale Bezugswerte (Referenz)
| Physikalische Größe | Bezugswert | Pegeleinheit | Bemerkung |
| Spannung | U0 = 0,775 V | ≡ 0 dBu | Audio, NF-Technik, kein Impedanz-Bezug! |
| Spannung | U0 = 1 V | ≡ 0 dBV | Audio NF-Technik, USA |
| Spannung | U0 = 1·10−6 V | HF-Empfänger-Verstärker-Technik - Bezugswert 1 µV | |
| Spannung | U0 = 0,224 V | HF-Technik - Bezugswert 1 mW an R = 50 Ω | |
| Spannung | U = 1,55 V | Studiopegel +6 dBu, ARD - Bezugswert 0,7746 V | |
| Spannung | U = 1,228 V | Studiopegel +4 dBu, USA - Bezugswert 0,7746 V | |
| Spannung | U = 0,3162 V | Heimtechnikpegel −10 dBV - Referenz 1,0 V ≡ −7,78 dBu | |
| Schalldruck | p0 = 2·10−5 Pa | ≡ 0 dB | Hörschwelle ("Schallfeldgröße"), Sound Pressure Level SPL |
| Schallschnelle | v0 = 5·10−8 m/s | ≡ 0 dB | |
| Schallintensität | I0 = 1·10−12 W/m2 | ≡ 0 dB | Schmerzschwelle ("Schallenergiegröße") bei etwa 1 W/m2 |
| Leistung | P0 = 1 W | ≡ 0 dBW | Die Referenzimpedanz ist hierbei immer anzugeben |
| Leistung | P0 = 1 mW | ≡ 0 dBm | an R = 600 Ω (Telefon) oder 50 Ω (Antenne) |
| Elektrische Feldstärke | E0 = 1·10−6 V/m |
| Dezibel (dB) Rechner Dezibel stellen den zehnfachen Logarithmus eines Leistungsverhältnisses dar. Das Dezibel wandelt Multiplikations- und Divisionsrechnungen in einfache Additions- und Subtraktionsrechnungen um. Dieser Rechner rechnet zwischen Dezibel, Spannungsverstärkung (oder Stromverstärkung) um. Einfach eine Zahl in ein Feld eingeben und der the Rechner wird die anderen beiden Felder ausfüllen. Gleichungen: Pegel in dB: L = 20 · log (V1/V2) = 10 · log (P1/P2) |
| Das dBm ist ein logarithmisches Leistungsmaß bezogen auf 1 mW; es ist also
leistungsbezogen. Es kann in Spannung umgerechnet werden, wenn die Last (Impedanz) bekannt ist. Typisch sind als Last 600 Ohm oder 50 Ohm. Gleichung: Pegel in dBm: LP = 10 · log (P / 0,001) |
| Einfache Faustregel: Bei Arbeiten mit Leistung ist 3 dB das Doppelte und 10 dB das 10-fache. Beim Arbeiten mit Spannung oder Strom ist 6 dB das Doppelte und 20 dB das 10-fache. |
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