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• Berechnung: Spannungsteiler (Potentiometer) •
Dämpfungsglied - belastet oder unbelastet
Spannungsabfall am Spannungsteiler
| Bei der Dämpfung mit Leistungsanpassung nimmt man in der Hochfrequenztechnik gern T- und H- Glieder (pads), wobei für die Anpassung der Eingangsimpedanz und Ausgangsimpedanz des Abschwächers an den Quellwiderstand sowie an den Lastwiderstand angewendet wird - das heißt Z1 = Z2. In der Tonstudiotechnik ist diese Art von Anpassung mit Z1 = Z2 nicht üblich. Dort gilt allein die Spannungsanpassung mit R1 << R2. Der Ausgangswiderstand ist viel kleiner als der Eingangswiderstand. In der Audiotechnikhat man z. B. einen kleinen Wert als Quellimpedanz von Z1 = 100 Ω und einen großen Wert als Lastimpedanz von Z2 = 10000 Ω. Berechnungen zeigen ganz klar, dass für tontechnische Anwendungen T- und H-Pads unbrauchbar sind. Deshalb sind bei Spannungsanpassung nur übliche Spannungsteiler zu wählen, die man auch symmetrisch ausführen kann. Z1 << Z2 bzw. Rq << RL. ![]() Aus geschichtlichen Gründen werden Ausgangsimpedanzen von 50 Ohm, 200 Ohm oder 600 Ohm bevorzugt gewählt. Zu den Widerständen bei der Anpassung siehe: Impedanzen, Widerstände und Schnittstelle Ri, Ra Spannungsteiler-Rechner No. 1 Die Eingabe von drei oder vier Werten errechnet die restlichen Werte. Der Wert von RL (Last) |
Bei Dezimal-Eingabe ist der Punkt zu verwenden.
ULeerlauf heißt U2 ohne RL.
Ein negatives Ergebnis bedeutet Dämpfung und positiv ist Verstärkung.
Spannungsdämpfung: 
Ausgangsspannung: 
Parallelwiderstand: ![]()
Siehe auch: Berechnung: Anpassungsdämpfung und Dämpfungsfaktor
Unbelasteter Spannungsteiler:
| U0 = U1+U2 | R = R1+R2 |
| U2/U0= R2 / (R1+R2) | U2/U1= R2/R1 |
Merke: Die Teilspannungen verhalten sich wie ihre dazugehörenden Widerstände.
Spannungsteiler-Rechner No. 2
| Werden drei oder vier Eingaben gemacht, dann gibt der Rechner die restlichen Ergebnisse aus. Die Eingabe von RL ist zusätzlich. Wird dieses nicht eingegeben, dann benutzt der Rechner 1 Megohm von sich aus. Auch U2 kann hier eingegeben werden. Immer "Rücksetzen" drücken, bevor man eine neue Berechnung machen möchte. |
Zum Berechnen der Eingangsspannung U0 gib ein R1, Ausgangsspannung U2 und R2.
Zum Berechnen von R1 gib ein Eingangsspannung U0, Ausgangsspannung U2 und R2.
Zum Berechnen von R2 gib ein Eingangsspannung U0, Ausgangsspannung U2 und R1.
Zum Berechnen der Ausgangsspannung U2 gib ein Eingangsspannung U0, R1 und R2.
Spannungsteilerverhältnis α = Ausgangsspannung U2 zu Eingangsspannung U1
α = U2 / U1
R2 = ( α * R1) / (1 − α)
dB (Pegel) = 20 * log α
U2 = U1 * [R2 / (R1 + R2)]
Eine typische Aufgabe:
Der Studiopegel von +4 dBu soll auf den Heimpegel von -10 dBV herabgesetzt (gedämpft) werden.
Hier ist die Umrechnung von dBu und dV in Volt
+4 dBu = 1.228 Volt (U0) und −10 dBV = 0,316 Volt (U2). Das sind 11,8 dB Dämpfung.
Der Quer-Widerstand R2 kann nach Wunsch zwischen 1000 Ohm und 4700 Ohm ausgewählt werden.
Dann stellt sich die Frage: Wie groß muss der Längswiderstand R1 sein, damit die Dämpfung
von 11,8 dB entsteht, entsprechend 20 × log 1,228 / 0,316? Das kann der obige Rechner lösen.

Widerstände für ein 12 dB Dämpfungs-Pad zum Aussuchen:
| Berechnet R1 |
Gewählt R2 |
Nächster E6 Normwert von R1 |
| 2883 | 1000 | 2700 |
| 4322 | 1500 | 4700 |
| 6335 | 2200 | 6800 |
| 9492 | 3300 | 10000 |
| 13501 | 4700 | 12000 |
Anmerkung: Hat das Studiomischpult einen Ausgangsübertrager, dessen Mittelanzapfung geerdet ist
oder ist der Ausgang elektronisch symmetriert, so sollte Pin 3 an der XLR-Buchse freigelassen werden,
um Verzerrungen zu vermeiden. Wenn der Mischpultausgang übertragersymmetrisch erdfrei ist, sollte
Pin 3 mit dem Schirm verbunden werden.
Hier ist die Möglichkeit dargestellt, die Spannung von einem Lautsprecher eines Gitarren- oder Bassverstärkers
abzunehmen und als "Mikrofonsignal" an den Eingang des Mischpults zu geben. Es ist ein 47 dB Dämpfungs-Pad.

Natürlich darf bei einem Röhrenverstärker der Lautsprecher nie dazu abgeschaltet werden,
also der Verstärker nicht ohne Last betrieben werden. Die Widerstände sollten 0,5 Watt-Typen sein.

An der Rückseite des Fender-Verstärkers gibt es den Klinken-Anschluss "EXT SPKR" für diesen Spannungsteiler.
Siehe auch: Spannungsanpassung - Zusammenschaltung von zwei Geräten
Berechnung: Anpassungsdämpfung und Dämpfungsfaktor
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