Umrechnung sone Lautheit in phon Lautstärke Pegel - sengpielaudio Google Page Rank
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Rechner: Zusammenhang zwischen sone und phon

Lautstärkepegel LN in phon → Lautheit N in sone
Lautheit N in sone → Lautstärkepegel LN in phon (
Lautstärke)
Der Einheitenname "Sone" wird großgeschrieben, das Einheitenzeichen "sone" wird kleingeschrieben.
Bei Dezimal-Eingabe ist der Punkt zu verwenden.

 Lautstärkepegel LN:   phon  |  Lautheit N  sone
       |       
            |            
       |       
Lautheit N  sone  |   Lautstärkepegel LN:   phon 
       |       

Die lineare Umrechnung ist gültig zwischen 40 phon und 120 phon.

Lautstärkepegel LN in  

 

Lautheit N in  

Umrechnungsformeln - sengpielaudio

Für Lautheit N < 1 sone gilt: Lautstärkepegel LN in phon = 40 · (N in sone + 0,0005)0,35

Sone-Phon-Tabelle
Dynamik phon sone
fff 100 64
ff 90 32
f 80 16
--- 70 8
p 60 4
pp 50 2
ppp 40 1
  32 1/2
  25 1/4
  19 1/8
  14 1/16

Sone-Phon-Leiste

Der Lautstärkepegel eines Geräuschs wird rein subjektiv empfunden. Um die Lautstärke zu "messen", wird die Lautstärke eines 1000 Hertz-Sinustons so laut eingestellt, bis es von Hörern ebenso laut wie das Geräusch empfunden wird. Der Lautstärkepegel des Schalls in Phon ist dann gleich dem Schalldruckpegel in dB. Die Lautheit gibt an, wie laut Schall rein subjektiv empfunden wird. Sie ist also eine akustische Empfindungsgröße und keine wirkliche Messgröße. Lautheit ist ein Kunstbegriff (engl. loudness), dem in der Umgangssprache der Begriff der Lautsärke entspricht.

DIN 45631 und ISO 532 B beschreiben jedoch genormte "Messverfahren" zur "Lautheitsmessung". Diese Messverfahren "bestimmen" wahlweise den Lautstärkepegel in phon oder die Lautheit in sone. Da die unmittelbare "Bestimmung" der psychoakustischen Lautheit jedoch recht schwierig ist, wurde zwischen der Lautheit N in sone und dem Lautstärkepegel LN in phon folgende Beziehung festgelegt (ISO-Empfehlung ISO/R 131-1959):
Lautheit N = 2(LN - 40)/10 oder Lautstärkepegel LN = 40 + 10 · lb N.
"lb" bezeichnet den Logarithmus zur Basis 2.

Sone ist die Maßeinheit der subjektiven Lautheit eines Klangs nach dem Vorschlag von Stanley Smith Stevens (1906-1973) aus dem Jahre 1936. Ein Lautstärkepegel von 40 phon entspricht dabei 1 sone und das entspricht der Lautstärke eines Sinustons mit der Frequenz 1 kHz und einem Schalldruckpegel von 40 dBSPL. Somit hat ein "doppelt so laut" empfundener Schall dann eine Lautheit von 2 sone und ein "vierfach so laut" empfundener Schall die Lautheit 4 sone. Frage: Wie empfindet man wirklich, wann etwas genau doppelt so laut ist? Diese Frage wird allgemein nicht gestellt. Punkt. Es ist eben einfach so.
Im Allgemeinen werden Geräusche von unter einem sone als recht leise empfunden. In Umgebungen mit Hintergrundgeräuschen (PCs, Klimaanlage oder Ähnliches) mögen bis zu zwei sone noch hingenommen werden. Alles darüber lässt sich kaum ignorieren. Werte über drei sone gelten schon als laut.
   Lautheits-Tabelle:
0,3 sone: Blätterrascheln
   1 sone: Rauschen von Klimaanlagen
   2 sone: Normale Unterhaltung
   4 sone: Fernseher auf 'Zimmerlautstärke'
   8 sone: Alte Schreibmaschine
Hersteller geben die "Lautstärke" ihrer Geräte oft in sone oder auch in dBA an, als Dezibel, gemessen mit der A-Bewertung. Sone und dBA lassen sich nur bei einer konstanten Frequenz ineinander umrechnen. Die Sone-Skala entspricht einer Verdopplung des Sone-Werts. Das soll ungefähr eine subjektiv wahrgenommenen Verdopplung der Lautstärke sein. Bei der Dezibel-Skala soll etwa ein um 10 dBA höherer Wert einer empfundenen Verdopplung der Lautstärke entsprechen - versuchen uns die Psychoakustiker zu erklären.

Anmerkung: "Stell' doch mal das Radio auf doppelt so laut oder auch halb so laut." Wer dieses nicht ganz selbstsicher kann - der ist ganz normal. Lass' doch mal eine heiße Tasse Kaffee auf "halb so heiß" abkühlen - und denke dabei ein wenig allgemein über die "Empfindung" halb laut oder doppelt so laut nach. Was ist das eigentlich genau?

Sone und dBA lassen sich nicht ineinander umrechnen.

Ein fester Bezug besteht nur bei frequenzreinen Signalen, z. B. bei 1 kHz. Jedoch kann man anhand dieser Tabelle die Werte ungefähr "ganz vorsichtig" vergleichen. Das ist aber kein genaues Wissen, sondern mehr ein Raten!


sone  dBA          sone  dBA
0,2 21,5   1,8 34,8
0,3 22,5   1,9 35,3
0,4 23,5   2,0 35,8
0,5 24,4   2,1 36,4
0,6 25,3   2,2 37,0
0,7 26,3   2,3 37,5
0,8 27,2   2,4 38,0
0,9 28,2   2,5 38,4
1,0 29,2   2,6 38,8
1,1 30,2   2,7 39,3
1,2 31,1   2,8 39,8
1,3 32,0   2,9 40,2
1,4 33,0   3,0 40,6
1,5 33,5   3,1 41,1
1,6 33,9   3,2 41,5
1,7 34,4   3,3 42,0

Eine grobe Formel, mit dem Versuch sone ungefähr in dBA umzurechnen:
dBA = 33,22 · log (sone) + 28 mit einer Genauigkeit von vielleicht ±2 dBA

Umrechnung sone Lautheit in phon Lautstärke Pegel - sengpielaudio

Merke: Der Dynamikumfang wird in den letzten Jahren immer häufiger allein A-bewertet angegeben,
auch wenn das für die Bewertung der Rauscharmut nicht sinnvoll ist. Das Marketing hat halt das Sagen.

Phon ist eine Maßeinheit der psychoakustischen Größe für den Lautstärkepegel. Neben der Lautheit in sone wird der Lautstärkepegel in phon dazu benutzt, die empfundene Lautstärke, mit der ein Mensch ein Schallereignis wahrnimmt, zu beschreiben.

Der Wert in phon gibt an, welchen Schalldruckpegel ein Sinuston mit einer Frequenz von 1000 Hz besitzt, der gleich laut wie das Schallereignis empfunden wird. Durch diesen Vergleich der empfundenen Lautstärke eines beliebigen Schallsignals mit der Lautstärke eines Referenzsignals (Sinuston 1 kHz) ist es möglich, die Hörempfindung zu beschreiben, nämlich mit dem Abstand des Pegelwerts zum Referenzsignal.
Die untere Hörschwelle liegt bei etwa 3 phon. Dieses ergibt sich aus dem Sachverhalt, dass die Hörschwelle bei einer Frequenz von 1 kHz gerade
3 dB beträgt, d. h., der Schalldruckpegel des 1 kHz-Referenzsignals an der Hörschwelle beträgt 3 dB. Die Schmerzschwelle liegt bei etwa 130 phon. Lautere Geräusche werden als Schmerz wahrgenommen und können selbst bei kurzzeitiger Einwirkung zu Hörschäden führen.
Mit Hörgrenze wird die hohe obere (rechte) Frequenzgrenze um 19 kHz und die tiefe untere (linke) Frequenzgrenze um 20 Hz des Hörbereichs bzw. der der Hörfläche bezeichnet.

Zusammenhang zwischen Lautstärke und Lautheit

Die Größe des Lautstärkepegels in phon dient in der Praxis hauptsächlich der Erkennung gleicher Lautstärken über die sogenannten Isophonen der Kurven gleicher Lautstärke. Ein quantitativer Vergleich unterschiedlicher Lautstärken ist über die Phon-Skala dagegen nur eingeschränkt möglich. Dieses kommt daher, dass z. B. eine Verdopplung des Schalldruckpegels des 1 kHz Referenzsignals nicht auch zu einer Verdopplung der wahrgenommenen Lautstärke führt. Daraus ergibt sich, dass ein doppelter Phon-Wert nicht der auditiven Wahrnehmung einer doppelt so großen Lautstärke entspricht. Was immer auch doppelt so laut hier bedeuten soll.
Insofern ist noch eine weitere Größe zur psychoakustischen Beurteilung der Lautstärke notwendig, die einen solchen linearen Zusammenhang zwischen objektivem Zahlenwert und psychoakustischem Effekt besitzt. Dieses wird von der psychoakustischen Größe Lautheit mit ihrer Einheit sone geleistet: Einem Geräusch, das den Lautstärkepegel 40 phon besitzt, wird die Lautheit "1 sone" zugewiesen. Ein Geräusch, das "doppelt so laut" empfunden wird, erhält die doppelte Lautheit (also 2 sone), usw. Oberhalb von 40 phon besteht ein linearer Zusammenhang zwischen sone und phon (siehe obige Abbildung). Eine Zunahme des Lautstärkepegels um 10 phon entspricht hier einer Verdopplung der empfundenen Lautstärke. Z. B. soll ein Geräusch der Lautstärke 100 phon 64-mal (?) so laut wahrgenommen werden, wie ein Geräusch mit 40 phon. Anmerkung: Ist so etwas überhaupt vorstellbar? Was ist eigentlich 64-mal so laut? Ist das nicht Unsinn?

In der Praxis wurde die "Einheit" phon überwiegend durch das dBA als A-bewertetes Dezibel ersetzt, wobei die Werte aber nicht gleich sind. Viele ältere Lehrbücher und damit auch die Ausbilder "kennen" weiterhin das Phon.

Lautstärkepegel (LN in Phon): Subjektive (psychoakustische) Lautstärkeempfindung Kurven gleicher Lautstärkepegel (Isophonen oder Phonkurven) (Fletcher und Munson 1933, urspünglich): Bezugston: 1000 Hz: Hier Schallpegel = Lautstärkepegel (dB = phon). Mit diesem werden andere Tonhöhen verglichen. Es zeigte sich: um subjektiv die gleiche Lautstärke zu erhalten, muss (besonders bei tieferen Frequenzen) der Schallpegel erhöht werden. Nach einer systematischen Durchmessung erhielt man im Hörfeld die "Kurven gleicher Lautstärke" (unter 80 dB der Hörschwelle nachempfunden, darüber immer geradliniger werdend), auf denen die Frequenzen die gleiche Lautstärke wie der Bezugston bei 1000 Hz aufweisen, aber jedoch unterschiedliche Schallpegel.

Lautheit (N in sone) (Stevens 1955): Empfindungsmäßige psychoakustische Aussage über das Verhältnis zweier verschiedener Lautstärken zueinander: Kurven gleicher Lautheit: Bezugston: 1000 Hz bei 40 dB = 40 phon = 1 sone. Mit diesem werden andere Lautstärken verglichen. Wann ist etwas doppelt so laut/halb so laut? Oberhalb von 40 dB soll eine Verdopplung der Lautstärke bei einem Zuwachs von etwa 10 phon wahrgenommen werden, sagen uns die Psychoakustiker. Verhältnis zwischen Lautstärkezuwachs (phon, unten) und Lautheitsbewertung (sone, oben):
sone 1 2 4 8 16 32 64 128 256
phon 40 50 60 70 80 90 100 110 120
Unterhalb von 40 dB soll eine "Halbierung der Lautstärke" bei einer Absenkung um jeweils etwa 8 phon wahrgenommen werden.

Zum Nachdenken: Wenn wir eine Temperatur von 15 Grad Celsius empfinden, halten wir die Frage, wie hoch denn empfindungsmäßig die "doppelte Temperatur" davon sei, für blöd. Wenn wir den Schallpegel von 80 dB empfinden, scheint die Frage, wie hoch denn die "doppelte Lautstärke" davon sei, widerspruchslos hingenommen zu werden. Oder?

Frage:
"Wenn wir heute 15 Grad haben, wie warm müsste es morgen sein, wenn es doppelt so warm wäre?"


Antwort:
0 Grad Celsius ist 273 Grad vom absoluten Nullpunkt entfernt. Das heißt −273 Grad Celsius entspricht Null. Somit haben wir heute 273 + 15 = 288 Grad. Das Doppelte davon ist 576 Grad vom absoluten Nullpunkt aus gerechnet für die Temperatur von morgen; wobei auf der Celsius Skala damit 576 − 273 = 303 Grad Celsius gemeint ist. Das ist unerträglich heiß!

Übrigens nimmt der Schalldruck nicht quadratisch mit der Entfernung von der
Schallquelle ab. Das ist ein häufig erzähltes und wirklich geglaubtes Märchen.


http://www.sengpielaudio.com/FalscheAbnahmeDesSchalldrucks.htm
http://www.sengpielaudio.com/FalscheAbnahmeDesSchalldrucksMitEntfernung.pdf

Im Computerbereich sind zwei verschiedene Einheiten zur Einstufung des von Lüftern und Festplatten erzeugten Geräuschs gebräuchlich: Die Dezibel-Skala (Lautstärkepegel), und die Sone-Skala (Lautheit). Die Dezibel-Skala oder die Phon-Skala wird jedoch immer häufiger in der 'A'-gewichteten Form (dBA) angegeben, Sie hat eine logarithmische Skala. Trotz einer Gewichtung, die dem menschlichen Hörvermögen entlehnt ist, sagt die dB(A)-Skala nur etwas über den bewerteten (gefilterten) Schalldruckpegel bzw. die Lautheit eines Geräuschs aus, jedoch nichts über seine wirklich empfundene subjektive Lästigkeit. Genau dieses, sehr 'menschliche' Kriterium ist jedoch bei relativ leisen Störgeräuschen entscheidend. Als Beispiel sei der subjektive Vergleich zwischen dem Sirren einer Mücke und dem Murmeln eines Baches genannt: Obwohl letzterer mit einem weit höheren dB(A)-Wert gemessen würde, wird jeder das Mückenschwirren als viel störender einstufen. Daher ist recht schwierig, Aussagen über die menschliche Empfindung der "Leisigkeit" bei Computern mit ihren Lüfter- und Festplattengeräuschen zu machen.
Kaum sinnvoller sind die Messwerte mit der Sone-Skala, die auch keine anderen Faktoren berücksichtigen, die für das menschliche Hörempfinden eine Rolle spielen. Bei Sone gilt: doppelter Zahlenwert = doppelt (?) so laut und ist damit doppelt so lästig (?). Was immer das auch sein soll.
Zur Auswahl von Laptops und Computern, können die Werte der folgenden Tabelle als Orientierung gelten, wobei darauf zu achten ist, dass nur solche Messwerte vergleichbar sind, die unter den gleichen Bedingungen ermittelt wurden. Der stärkste Einflussfaktor ist der Mikrofonabstand zur Schallquelle. Wenn nicht klar ist, ob bei zwei Messungen dieser Abstand gleich war, ist ein Vergleich der Werte sinnlos.
Wertung Bereich bei PCs 
sehr gut 0 - 0,5 Sone
gut 0,5 - 1,5 Sone
mittel 1,5 - 2,5 Sone
schlecht 2,5 - 4,0 Sone
sehr schlecht  ab 4,0 Sone

Im Zweifel sollte man nie auf ein Probehören verzichten.
Es gibt kein preiswertes Messverfahren, dass dem subjektiven Empfinden des Menschen einigermaßen entspricht.

Die Behauptung, dass die Sone-Messung mehr "menschliche Daten" zur Lautheitsbestimmung bewertet, als nur den Schalldruckpegel, ist falsch.

Ziemliche "Ungenauigkeit" auf: http://www.code-knacker.de/sone.htm

"Im Unterschied zu anderen Messmethoden, wie etwa beim dB (Dezibel), das den physikalischen Schalldruck beschreibt, aber nicht das eher einem Rauschen oder Pfeifen ähnelnde Frequenzspektrum (Computerfestplatte, Prozessor-Lüfter, Netzteilbrummen, Elektrorasierer), berücksichtigt eine sone-Messung auch, wie sehr ein Geräusch den Menschen auf Dauer nervt, es wird sozusagen der Nerv-Faktor mitgemessen."

Antwort: Die Phon- bzw. die dB-Messung (Lautstärkepegel) hat gegenüber der Sone-Messung (Lautheit) nur eine andere Skala. Es gibt kein Ohrkurven-Bewertungsfilter. Dabei wird kein Nervfaktor und keine Dauer des Geräuschs mitgemessen.

Auch "nicht sorgfältig" ausgedrückt: http://de.shuttle.com/de/desktopdefault.aspx/tabid-40/857_read-13132/

"Lautheit: Einheit Sone - Da die meisten Menschenbestimmte Frequenzbereiche als störender empfinden als andere Geräusche, hat man ein Messverfahren zur Ermittlung der "Lautheit" entwickelt, die in Sone gemessen wird. Hier wird das physiologische Empfinden berücksichtigt."

Antwort: Die Phon- bzw. die dB-Messung hat gegenüber Sone nur eine andere Skala. Es gibt kein Ohrkurven-Bewertungsfilter. Dabei wird kein physiologisches Empfinden berücksichtigt. Die Messung beschreibt nicht wie angenehm oder störend ein Ton ist. Ein Sinuston wird von vielen Menschen sicher angenehmer empfunden als das Geräusch eines Zahnarztbohrers gleicher Lautheit.

Behauptung: "Die Sone-Skala entspricht eher dem menschlichen Hören; hier bedeutet eine Verdoppelung des Werts ungefähr einer subjektiv wahrgenommene Verdoppelung der Lautstärke."

Antwort: Dass 4 sone die meisten Menschen angeblich als doppelt so laut empfinden, wie 2 sone, ist doch keine Erklärung dafür, dass die Messung in Sone der Messung in Phon überlegen sei. Die Definition der Lautheit N in Sone beruht doch auf der Definition des Lautstärkepegels LN in Phon.


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