Umrechnung Lautheit Lautstärke Pegel dB sone phon Lüfter Ventilator Lärm Psychoakustik Lautheitspegel Lautstärkepegel dB SPL - sengpielaudio Checker
 
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Rechner: Zusammenhang zwischen sone und phon

Bereich der Psychoakustik

Die subjektiv empfundene Lautstärke und der künstliche Begriff Lautheit.
Die Lautstärke oder Lautheit eines Störgeräuschs wird in Sone angegeben.
Ein Sone entspricht 40 Phon, das sind 40 dB-SPL bei einem Sinuston von 1000 Hz.

Lautstärkepegel LN in phon und Lautheit N in sone
Lautheit N in sone und Lautstärkepegel LN in phon (Lautstärke)
Der Einheitenname "Sone" wird großgeschrieben, das Einheitenzeichen "sone" wird kleingeschrieben.
Bei Dezimal-Eingabe ist der Punkt zu verwenden.

Lineare Umrechnung gültig zwischen 40 phon und 120 phon

 Lautstärkepegel LN:  phon    |   Lautheit N sone 
 Für LN > 40 phon      |    Für N > 1 sone   
          |          
      |      
Lautheit N sone    |    Lautstärkepegel LN:  phon 
      |          

Für Lautstärkepegel LN > 40 phon: Lautheit N in sone = 2[(LN in phon − 40)/10]
Für Lautheit N > 1 sone: Lautstärkepegel LN in phon = 10 · log2(N in sone)

Umrechnung gültig nur zwischen 8 phon und 40 phon

 Lautstärkepegel LN:  phon    |   Lautheit N sone 
 Nur für LN < 40 phon      |    Nur für N < 1 sone   
          |          
      |      
Lautheit N sone    |    Lautstärkepegel LN:  phon 
      |          

Für Lautstärkepegel LN < 40 phon: Lautheit L in sone = (LN in phon / 40)2.86 − 0.005
Für Lautheit N < 1 sone: Lautstärkepegel LN in phon = 40 · (N in sone)0,35

Nach der Definition von Stanley Smith Stevens entspricht 1 Sone genau 40 phon.
Das ist der Lautstärkepegel eines 1-kHz-Sinustons mit LN = 40 dB-SPL, oder dBA,
aber nur (!) für einen Sinuston von 1 kHz und nicht für Breitbandgeräusche.

Zusammenhang zwischen Lautheit N in sone und Lautstärkepegel LN in phon

Sone-Phon-Tabelle
Dynamik phon sone
  120 256
  110 128
fff 100 64
ff 90 32
f 80 16
--- 70 8
p 60 4
pp 50 2
ppp 40 1
  32 1/2
  25 1/4
  19 1/8
  14 1/16
  11 1/32
  9 1/64

Sone-Phon-Leiste

Lautheit N (sone) und Lautstärkepegel LN (phon) können - wie
hier gezeigt wird - problemlos ineinander umgerechnet werden,
jedoch geht das nicht mit der psychoakustisch empfundenen
"Lautstärke" und dem objektiv gemessenen Schalldruck in
Pascal bzw. seinem Pegel in dB-SPL bzw. dBA-bewertet.

Die häufige Frage: "Was ist denn 0,5 sone in Dezibel (dB) als
Schalldruckpegel (SPL) umgerechnet?" kann nicht beantwortet
werden. Nur ein einzelner Sinusston von 1 kHz gemessen in Phon
ist der Angabe in dB-SPL gleichzusetzen.

Die Lautstärke eines Geräuschs wird rein subjektiv empfunden. Um die
Lautstärke zu "messen", wird die Lautstärke eines 1000 Hertz-Sinustons so laut
eingestellt, bis es von Hörern ebenso laut wie das Geräusch empfunden wird. Der
Lautstärkepegel des Schalls in Phon ist dann gleich dem Schalldruckpegel in dB.
Die Lautheit gibt an, wie laut Schall rein subjektiv empfunden wird. Sie ist also
eine akustische Empfindungsgröße mit großer Toleranz und keine wirkliche
Messgröße. Es gibt keine Umrechnungsformel.
Lärm und Lärmempfinden entziehen sich als psychoakustische Werte einfacher
physikalischer Messung.

Merke: "Lautheit ist ein künstlicher Begriff (engl. loudness) aus der
Psychoakustik, dem in der Umgangssprache die Lautstärke entspricht".
Der Begriff Lautheit wurde erst 1936 von Stanley Smith Stevens mit dem
Fachbegriff "Sone" und loudness als "Lautheit" von den Psychoakustikern
bei uns eingeführt.
Der normale Mensch kennt nur Lautstärke und hat ein etwas
komisches Gefühl bei dem Wort Lautheit.

Dieser nicht auszuhaltende Satz wurde unter dem Begriff "Lautheit" von
einen ordentlichen Administrator aus Wikipedia beseitigt.
Darum steht dieser unerwünschte, also störende Satz jetzt unlöschbar hier.


DIN 45631 und ISO 532 B beschreiben jedoch genormte "Messverfahren" zur
"Lautheitsmessung". Diese Messverfahren "bestimmen" wahlweise den
Lautstärkepegel in phon oder die Lautheit in sone. Da die unmittelbare
"Bestimmung" der psychoakustischen Lautheit jedoch recht schwierig ist, wurde
zwischen der Lautheit N in sone und dem Lautstärkepegel LN in phon folgende
Beziehung festgelegt (ISO-Empfehlung ISO/R 131-1959):
Lautheit N = 2(LN - 40)/10 oder Lautstärkepegel LN = 40 + 10 · lb N.
"lb" bezeichnet den Logarithmus zur Basis 2.
                    10 · lb N = 10 · log2(N)

Sone ist die Maßeinheit der subjektiven Lautheit eines Klangs nach dem
Vorschlag von Stanley Smith Stevens (1906-1973) aus dem Jahre 1936. Ein
Lautstärkepegel von 40 phon entspricht dabei 1 sone und das entspricht der
Lautstärke eines Sinustons mit der Frequenz 1 kHz und einem Schalldruckpegel
von 40 dBSPL. Somit hat ein "doppelt so laut" empfundener Schall dann eine
Lautheit von 2 sone und ein "vierfach so laut" empfundener Schall die Lautheit
4 sone. Frage: Wie empfindet man wirklich, wann etwas genau doppelt so laut
ist? Diese Frage wird allgemein nicht gestellt. Punkt. Es ist eben einfach so.
Um ganz genau zu sein, müssen Messungen in Sones durch die zusätzliche
Nachsilbe G gekennzeichnet sein, was bedeutet, dass der Lautstärkewert aus
Frequenzgruppen errechnet wurde und einer der beiden Nachsilben zusätzlich
F (für Freifeld) oder D (für Diffusfeld) angibt. Dieses ist jedoch sehr selten der Fall.
Im Allgemeinen werden Geräusche von unter einem sone als recht leise
empfunden. In Umgebungen mit Hintergrundgeräuschen (PCs, Klimaanlage oder
Ähnliches) mögen bis zu zwei sone noch hingenommen werden. Alles darüber
lässt sich kaum ignorieren. Werte über drei sone gelten schon als laut.
   Lautheits-Tabelle:
0,3 sone: Blätterrascheln
   1 sone: Rauschen von Klimaanlagen                     (ca. 40 dB)
   2 sone: Normale Unterhaltung in 1 m Entfernung  (ca. 50 dB)
   4 sone: Fernseher auf 'Zimmerlautstärke'             (ca. 60 dB)
   8 sone: Alte Schreibmaschine in 1 m Entfernung (ca. 70 dB)
Hersteller geben die "Lautstärke" ihrer Geräte oft in sone oder auch in dBA an,
als Dezibel, gemessen mit der A-Bewertung. Sone und dBA lassen sich nur bei
einer konstanten Frequenz ineinander umrechnen. Bei der Sone-Skala soll
einer Verdopplung des Sone-Werts ungefähr einer subjektiv wahrgenommenen
Verdopplung der Lautstärke entsprechen und bei der Dezibel-Skala soll
etwa ein um 10 dBA höherer Wert einer empfundenen Verdopplung der
Lautstärke entsprechen - versuchen uns die Psychoakustiker zu erklären.
Die Lautheitsskala in sone beruht darauf, dass 1 sone halb so laut sind wie
2 sone und 9 sone dreimal so laut sind wie 3 sone. Diese subjektive Skala bildet
das Hörempfinden linear ab.


Anmerkung: "Stell' doch mal das Radio auf doppelt so laut oder auch halb so
laut." Wer dieses nicht ganz selbstsicher kann - der ist ganz normal. Lass' doch
mal eine heiße Tasse Kaffee auf "halb so heiß" abkühlen - und denke dabei ein
wenig allgemein über die "Empfindung" halb laut oder doppelt so laut nach. Was
ist das eigentlich genau?


Merke: Vergleich dBA und Sone: Sone-Werte und
dBA-Werte lassen sich nicht ineinander umrechnen.
Sone ist nicht dBA und dBA ist nicht Sone.

Es gibt keine Korrelation zwischen dem Schalldruckpegel
in dB-SPL als breitbandige Messung und der bewerteten
Messung in dBA.

Ein fester Bezug besteht nur bei frequenzreinen Signalen, z. B. bei 1 kHz.
Jedoch könnte man anhand dieser Tabelle die psychoakustischen Werte
ungefähr "ganz vorsichtig" vergleichen. Die Amplitudenzusammensetzung des
Signals ist meistens unbekannt. Der Messpunkt hat große Bedeutung für den
Messwert.
Folgende Tabelle ist jedoch für die dBA-Werte kein genaues Wissen −
sondern eher wildes Raten!

sone  phon dBA          sone  phon dBA
0,1 17,9 20,5   1,8 48,5 34,8
0,2 22,8 21,5   1,9 49,3 35,3
0,3 26,2 22,5   2,0 50,0 35,8
0,4 29,0 23,5   2,1 50,7 36,4
0,5 31,4 24,4   2,2 51,4 37,0
0,6 33,5 25,3   2,3 52,0 37,5
0,7 35,3 26,3   2,4 52,6 38,0
0,8 37,0 27,2   2,5 53,2 38,4
0,9 38,6 28,2   2,6 53,8 38,8
1,0 40,0 29,2   2,7 54,3 39,3
1,1 41,4 30,2   2,8 54,9 39,8
1,2 42,6 31,1   2,9 55,4 40,2
1,3 43,8 32,0   3,0 55,9 40,6
1,4 44,9 33,0   3,1 56,3 41,1
1,5 45,9 33,5   3,2 56,8 41,5
1,6 46,9 33,9   3,3 57,2 42,0
1,7 47,7 34,4   3,4 57,7 42,5

Eine grobe Formel, mit dem Versuch sone ungefähr in dBA "umzurechnen" :
dBA = 33,22 · log (sone) + 28 mit einer Genauigkeit von vielleicht ±2 dBA
oder Sone = 10^[(dBA − 28) / 33,22]

Umrechnung sone Lautheit in phon Lautstärke Pegel - sengpielaudio

Merke: Der Dynamikumfang wird in den letzten Jahren immer häufiger allein A-bewertet angegeben,
auch wenn das für die Bewertung der Rauscharmut nicht sinnvoll ist. Das Marketing hat halt das Sagen.

Phon ist eine Maßeinheit der psychoakustischen Größe für den
Lautstärkepegel. Neben der Lautheit in sone wird der Lautstärkepegel in
phon dazu benutzt, die empfundene Lautstärke, mit der ein Mensch ein
Schallereignis wahrnimmt, zu beschreiben.

Der Wert in phon gibt an, welchen Schalldruckpegel ein Sinuston mit einer
Frequenz von 1000 Hz besitzt, der gleich laut wie das Schallereignis
empfunden wird. Durch diesen Vergleich der empfundenen Lautstärke
eines beliebigen Schallsignals mit der Lautstärke eines Referenzsignals
(Sinuston 1 kHz) ist es möglich, die Hörempfindung zu beschreiben,
nämlich mit dem Abstand des Pegelwerts zum Referenzsignal.
Die untere Hörschwelle liegt bei etwa 3 phon. Dieses ergibt sich aus dem
Sachverhalt, dass die Hörschwelle bei einer Frequenz von 1 kHz gerade
3 dB beträgt, d. h., der Schalldruckpegel des 1 kHz-Referenzsignals an der
Hörschwelle beträgt 3 dB. Die Schmerzschwelle liegt bei etwa 130 phon.
Lautere Geräusche werden als Schmerz wahrgenommen und können selbst
bei kurzzeitiger Einwirkung zu Hörschäden führen.
Mit Hörgrenze wird die hohe obere (rechte) Frequenzgrenze um 19 kHz und
die tiefe untere (linke) Frequenzgrenze um 20 Hz des Hörbereichs bzw. der
der Hörfläche bezeichnet.

Zusammenhang zwischen Lautstärke und Lautheit

Die Größe des Lautstärkepegels in phon dient in der Praxis hauptsächlich
der Erkennung gleicher Lautstärken über die sogenannten Isophone der
Kurven gleicher Lautstärke. Ein quantitativer Vergleich unterschiedlicher
Lautstärken ist über die Phon-Skala dagegen nur eingeschränkt möglich.
Dieses kommt daher, dass z. B. eine Verdopplung des Schalldruckpegels
des 1 kHz Referenzsignals nicht auch zu einer Verdopplung der
wahrgenommenen Lautstärke führt. Daraus ergibt sich, dass ein doppelter
Phon-Wert nicht der auditiven Wahrnehmung einer doppelt so großen
Lautstärke entspricht. Was immer auch doppelt so laut hier bedeuten soll.
Insofern ist noch eine weitere Größe zur psychoakustischen Beurteilung der
Lautstärke notwendig, die einen solchen linearen Zusammenhang zwischen
objektivem Zahlenwert und psychoakustischem Effekt besitzt. Dieses wird
von der psychoakustischen Größe Lautheit mit ihrer Einheit sone geleistet:
Einem Geräusch, das den Lautstärkepegel 40 phon besitzt, wird die
Lautheit "1 sone" zugewiesen. Ein Geräusch, das "doppelt so laut"
empfunden wird, erhält die doppelte Lautheit (also 2 sone), usw. Oberhalb
von 40 phon besteht ein linearer Zusammenhang zwischen sone und phon
(siehe obige Abbildung). Eine Zunahme des Lautstärkepegels um 10 phon
entspricht hier einer Verdopplung der empfundenen Lautstärke. Z. B. soll
ein Geräusch der Lautstärke 100 phon 64-mal (?) so laut wahrgenommen
werden, wie ein Geräusch mit 40 phon. Anmerkung: Ist so etwas überhaupt
vorstellbar? Was ist eigentlich 64-mal so laut? Ist diese Angabe einer
gehörten Empfindung nicht Unsinn?

In der Praxis wurde die "Einheit" phon überwiegend durch das dBA als A-
bewertetes Dezibel ersetzt, wobei die Werte aber nicht gleich sind. Viele
ältere Lehrbücher und damit auch die Ausbilder "kennen" weiterhin das
Phon.

Lautstärkepegel (LN in Phon): Subjektive (psychoakustische)
Lautstärkeempfindung Kurven gleicher Lautstärkepegel (Isophonen oder
Phonkurven) (Fletcher und Munson 1933, ursprünglich): Bezugston:
1000 Hz: Hier Schallpegel = Lautstärkepegel (dB = phon). Mit diesem
werden andere Tonhöhen verglichen. Es zeigte sich: um subjektiv die
gleiche Lautstärke zu erhalten, muss (besonders bei tieferen Frequenzen)
der Schallpegel erhöht werden. Nach einer systematischen Durchmessung
erhielt man im Hörfeld die "Kurven gleicher Lautstärke" (unter 80 dB der
Hörschwelle nachempfunden, darüber immer geradliniger werdend), auf
denen die Frequenzen die gleiche Lautstärke wie der Bezugston bei
1000 Hz aufweisen, aber jedoch unterschiedliche Schallpegel.

Lautheit (N in sone) (Stevens 1955): Empfindungsmäßige
psychoakustische Aussage über das Verhältnis zweier verschiedener
Lautstärken zueinander: Kurven gleicher Lautheit: Bezugston: 1000 Hz bei
40 dB = 40 phon = 1 sone. Mit diesem werden andere Lautstärken
verglichen. Wann ist etwas doppelt so laut/halb so laut? Oberhalb von
40 dB soll eine Verdopplung der Lautstärke bei einem Zuwachs von etwa
10 phon wahrgenommen werden, sagen uns die Psychoakustiker.
Verhältnis zwischen Lautstärkezuwachs (phon, unten) und
Lautheitsbewertung (sone, oben):
sone 1 2 4 8 16 32 64 128 256
phon 40 50 60 70 80 90 100 110 120
Unterhalb von 40 dB soll eine "Halbierung der Lautstärke" bei einer
Absenkung um jeweils etwa 8 phon wahrgenommen werden.

Zum Nachdenken: Wenn wir eine Temperatur von 15 Grad Celsius
empfinden, halten wir die Frage, wie hoch denn empfindungsmäßig die
"doppelte Temperatur" davon sei, für blöd. Wenn wir den Schallpegel
von 80 dB empfinden, scheint die Frage, wie hoch denn die "doppelte
Lautstärke" davon sei, widerspruchslos hingenommen zu werden. Oder?

Frage:
"Wenn wir heute 15 Grad haben, wie warm müsste es morgen sein, wenn
es doppelt so warm wäre?"


Antwort:
0 Grad Celsius ist 273 Grad vom absoluten Nullpunkt entfernt. Das heißt
−273 Grad Celsius entspricht Null. Somit haben wir heute 273 + 15 = 288
Grad. Das Doppelte davon ist 576 Grad vom absoluten Nullpunkt aus
gerechnet für die Temperatur von morgen; wobei auf der Celsius Skala
damit 576 − 273 = 303 Grad Celsius gemeint ist. Das ist unerträglich heiß!

Übrigens nimmt der Schalldruck nicht quadratisch mit der Entfernung von der
Schallquelle ab. Das ist ein häufig erzähltes und wirklich geglaubtes Märchen.


http://www.sengpielaudio.com/FalscheAbnahmeDesSchalldrucks.htm
http://www.sengpielaudio.com/FalscheAbnahmeDesSchalldrucksMitEntfernung.pdf

Im Computerbereich sind zwei verschiedene Einheiten zur Einstufung des
von Lüftern und Festplatten erzeugten Geräuschs gebräuchlich: Die
Dezibel-Skala (Lautstärkepegel), und die Sone-Skala (Lautheit). Die
Dezibel-Skala oder die Phon-Skala wird jedoch immer häufiger in der 'A'-
gewichteten Form (dBA) angegeben; sie hat eine logarithmische Skala.
Trotz einer Gewichtung, die dem menschlichen Hörvermögen entlehnt ist,
sagt die dB(A)-Skala nur etwas über den bewerteten (gefilterten)
Schalldruckpegel bzw. die Lautheit eines Geräuschs aus, jedoch nichts
über seine wirklich empfundene subjektive Lästigkeit. Genau dieses, sehr
'menschliche' Kriterium ist jedoch bei relativ leisen Störgeräuschen
entscheidend. Als Beispiel sei der subjektive Vergleich zwischen dem
Sirren einer Mücke und dem Murmeln eines Baches genannt: Obwohl
letzterer mit einem weit höheren dB(A)-Wert gemessen würde, wird jeder
das Mückenschwirren als viel störender einstufen. Daher ist recht schwierig,
Aussagen über die menschliche Empfindung der "Leisigkeit" bei
Computern mit ihren Lüfter- und Festplattengeräuschen zu machen.
Kaum sinnvoller sind die Messwerte mit der Sone-Skala, die auch keine
anderen Faktoren berücksichtigen, die für das menschliche Hörempfinden
eine Rolle spielen. Bei Sone gilt: doppelter Zahlenwert = doppelt (?) so laut
und ist damit doppelt so lästig (?). Was immer das auch sein soll.
Zur Auswahl von Laptops und Computern, können die Werte der folgenden
Tabelle als Orientierung gelten, wobei darauf zu achten ist, dass nur solche
Messwerte vergleichbar sind, die unter den gleichen Bedingungen ermittelt
wurden. Der stärkste Einflussfaktor ist der Mikrofonabstand zur
Schallquelle. Wenn nicht klar ist, ob bei zwei Messungen dieser Abstand
gleich war, ist ein Vergleich der Werte sinnlos.
Wertung Bereich bei PCs 
sehr gut 0 - 0,5 Sone
gut 0,5 - 1,5 Sone
mittel 1,5 - 2,5 Sone
schlecht 2,5 - 4,0 Sone
sehr schlecht  ab 4,0 Sone

Im Zweifel sollte man nie auf ein Probehören verzichten.
Es gibt kein preiswertes Messverfahren, das dem subjektiven Empfinden
des Menschen einigermaßen entspricht.

Die Behauptung, dass die Sone-Messung mehr "menschliche Daten" zur
Lautheitsbestimmung bewertet, als nur den Schalldruckpegel, ist falsch.

Ziemliche "Ungenauigkeit" auf: http://www.code-knacker.de/sone.htm

"Im Unterschied zu anderen Messmethoden, wie etwa beim dB (Dezibel),
das den physikalischen Schalldruck beschreibt, aber nicht das eher einem
Rauschen oder Pfeifen ähnelnde Frequenzspektrum (Computerfestplatte,
Prozessor-Lüfter, Netzteilbrummen, Elektrorasierer), berücksichtigt eine
sone-Messung auch, wie sehr ein Geräusch den Menschen auf Dauer nervt,
es wird sozusagen der Nerv-Faktor mitgemessen." Anm.: Das ist Unsinn.

Diese Antwort ist nicht richtig. Die Phon-Messung (Lautstärkepegel) hat gegenüber der
Sone-Messung (Lautheit) nur eine andere Skala. Es gibt kein Ohrkurven-Bewertungsfilter.
Dabei wird kein Nervfaktor und keine Dauer des Geräuschs mitgemessen.

Das physiologische Empfinden wird bei Sonemessungen eben nicht
berücksichtigt, wie hier zu finden ist:
http://de.shuttle.com/de/desktopdefault.aspx/tabid-40/857_read-13132/

"Lautheit: Einheit Sone - Da die meisten menschenbestimmte
Frequenzbereiche als störender empfinden als andere Geräusche, hat man
ein Messverfahren zur Ermittlung der "Lautheit" entwickelt, die in Sone
gemessen wird. Hier wird das physiologische Empfinden berücksichtigt.
"

Antwort: Die Phon- bzw. die dB-Messung bei einem Sinuston von 1 kHz hat gegenüber
Sone nur eine andere Skala. Es gibt kein Ohrkurven-Bewertungsfilter. Dabei wird kein
physiologisches Empfinden berücksichtigt. Die Messung beschreibt nicht wie angenehm
oder störend ein Ton ist. Ein Sinuston wird von vielen Menschen sicher angenehmer
empfunden als das Geräusch eines Zahnarztbohrers gleicher Lautheit.

Behauptung: "Die Sone-Skala entspricht eher dem menschlichen Hören;
hier bedeutet eine Verdoppelung des Werts ungefähr einer subjektiv
wahrgenommene Verdoppelung der Lautstärke.
"

Antwort: Dass 4 sone die meisten Menschen angeblich als doppelt so laut empfinden, wie
2 sone, ist doch keine Erklärung dafür, dass die Messung in Sone der Messung in Phon
überlegen sei. Die Definition der Lautheit N in Sone beruht doch auf der Definition des
Lautstärkepegels LN in Phon.

Schallpegel-Vergleichstabelle mit Faktor

Die Schallpegelabhängigkeit und die dazugehörende Änderung des Faktors bei subjektiver
Lautstärke (Lautheit) und objektivem Schalldruck (Spannung) und Schallintensität (Leistung)

Wieviel Dezibel (dB) Pegeländerung ist zweimal, halb oder gar viermal so laut?
Wieviel dB erscheinen doppelt so laut zu sein? Hier sind die unterschiedlichen Faktoren.
Faktor bedeutet "das Wievielfache", also "wie oft" ... Verdopplung der Lautstärke.

Pegel-
Änderung
Lautstärke
Lautheit
Spannung
Schalldruck
Schallleistung
Schallintensität
+40 dB 16 100   10000
+30 dB   8     31,6 1000
+20 dB   4 10 100
+10 dB  2,0 = Verdopplung         3,16 = √10 10
  +6 dB   1,52 fach  2,0 = Verdopplung       4,0
  +3 dB   1,23 fach 1,414 fach = √2  2,0 = Verdopplung 
  - - - - ±0 dB - - - - - - - - 1,0 fach - - - - - - - - 1,0 fach - - - - - - - - 1,0 fach - - - -
  −3 dB     0,816 fach     0,707 fach    0,5 = Halbierung
  −6 dB     0,660 fach    0,5 = Halbierung 0,25
−10 dB    0,5 = Halbierung 0,316 0,01
−20 dB           0,25 0,100 0,01
−30 dB           0,125   0,0316    0,001
−40 dB           0,0625   0,0100      0,0001
Log. Größe Psychogröße Feldgröße Energiegröße
dB-Änderung Lautstärke-
faktor
Spannungs-
faktor
Leistungs-
faktor

Merke: Für eine 10 dB Pegeländerung brauchen wir zehnmal mehr Leistung vom Verstärker.
Diese Erhöhung des Schallpegels bedeutet eine Erhöhung des Schalldrucks um den Faktor 3,16.
Die psycho-akustische Lautstärke bzw. Lautheit ist eine subjektive Empfindungsgröße.

Merke: Eine Anhebung des Schallpegels um 6 dB entspricht der Verdopplung des Schalldrucks.
Eine Erhöhung des Schallpegels um 3 dB entspricht der Verdopplung der Schallintensität.
Eine Anhebung des Schallpegels um 6 dB entspricht der Vervierfachung der Schallintensität.
Eine Erhöhung des Lautstärkepegels um 10 dB soll der Empfindung doppelter Lautstärke entsprechen.
Die subjektiv empfundene "Lautstärke" bzw. der "Lautstärkepegel" und der künstliche Begriff "Lautheit"
ist als Empfindungsgröße des menschlichen Hörempfindens nicht mit der objektiven Messgröße
Schalldruck in einen Topf zu werfen. Der Schalldruck als Schallfeldgröße ist nicht das Gleiche, wie die
Schallintensität als Schallenergiegröße.

Ist 10 dB oder 6 dB Schallpegeländerung eine Verdopplung oder Halbierung der Lautstärke?
Über den Zusammenhang zwischen Schallpegel und Lautheit gibt es verschiedene Theorien. Weit
verbreitet ist immer noch die Theorie des Psychoakustik-Pioniers Stanley Smith Stevens, der angibt,
dass einen Verdopplung oder Halbierung der Lautheitsempfindung einer Pegeldifferenz von 10 dB
entspricht. Neuere Untersuchungen von Richard M. Warren führen dagegen zu einer Pegeldifferenz von
6 dB. *) Das heißt, dass doppelter Schalldruck einer doppelten Lautheit entspricht. Der Psychologe
John G. Neuhoff fand heraus, dass das Gehör für ansteigende Pegel empfindlicher ist als für abfallende
Pegel. Bei gleicher Pegeldifferenz ist die Lautheitsänderung von leise nach laut stärker als von laut nach
leise.
Die derzeitige Skala der Sone Lautheit stellt damit keine grundlegende Beziehung zwischen Reiz und
Empfindung dar.
Die Lautheit N in sone ist eine physiologische Größe zum subjektiven Vergleich von Schallquellen. Eine Verdopplung der Lautheit N soll in etwa einer Änderung des Lautstärkepegels LN von 6 bis 10 phon
entsprechen.
Formel nach Stevens N = 20,1(LN – 40) sone. Hierbei wurde willkürlich festgelegt, dass die Lautheit
N = 1 sone der Lautstärke LN = 40 phon eines 1 kHz-Tons entsprechen soll.

*) Richard M. Warren, "Elimination of Biases in Loudness Judgments for Tones"

Wie kann man Schallgrößen in Pegel umrechnen?
Wieviel dB ist denn zweimal (doppelt, halb) oder dreimal so lauter Schall?
Wie nimmt eigentlich der Schall mit der Entfernung ab?

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